KINOFILM: «Der Fürsorger»: Schwyzer sorgen für Musik

Schwindler, Frauenheld und Fürsorger: Ein neuer Schweizer Film mit einem hintergründigen Hauptdarsteller läuft in den Kinos an. Für die Swissness des Streifens sorgten die Hujässler.

Drucken
Teilen
Die Hujässler (von links): Dani Häusler, Reto Kamer, Markus Flückiger und Sepp Huber. (Bild pd)

Die Hujässler (von links): Dani Häusler, Reto Kamer, Markus Flückiger und Sepp Huber. (Bild pd)

Wie fühlt sich ein Film ohne Musik an? «Seltsam», sagt Dani Häusler. Der Klarinettenspieler der Schwyzer Ländler-Kapelle Hujässler spielte zusammen mit seinen drei Mitmusikern Markus Flückiger, Reto Kamer und Sepp Huber einige Lieder für «Der Fürsorger» ein. Regisseur Lutz Konermann hatte sie angefragt, und nachdem man sich auf die Zusammenarbeit geeinigt hatte, schaute sich das Quartett den musikfreien Film an. «Konermann meinte, der Film brauche noch ein wenig Swissness. Darum kam er auf uns zu», erinnert sich Häusler.

Bei der Mitarbeit handelte es sich jedoch nicht um die Komposition von Filmmusik. Diese blieb dem Luxemburger Künstler Anselme Pau vorbehalten. Die Hujässler bekamen die Noten zugeschickt, probten einen Abend lang und nahmen die Lieder dann in einem Studiotag auf. Das Resultat hält, was Konermann sich versprach: Der traditionelle und zugleich innovative Sound der Hujässler begleitet ausgewählte Szenen unverwechselbar schweizerisch.

Urs Arnold

Die Kritik zu «Der Fürsorger» lesen Sie am Donnerstag im Kulturteil der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.

Trailer zu «Der Fürsorger»: