KLETTERTOUREN: Die Rega rettete Bergsteiger vom Mythen

Das schöne Wetter lockt Kletterer in die Berge. In Schwyz musste die Rega am Wochenende einen Bergsteiger retten.

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Bei der Rettung wurde auch eine Seilwinde (im Bild) eingesetzt. (Bild pd)

Bei der Rettung wurde auch eine Seilwinde (im Bild) eingesetzt. (Bild pd)

Das gute Kletterwetter am Sonntag sorgte für Hochbetrieb auf den Kletterrouten im Kanton Schwyz. Auch am Grossen Mythen. Hier musste am Sonntagnachmittag ein 50-jähriger verletzter Kletterer aus dem Kanton Zürich geborgen werden.

Im Einsatz stand dafür ein Helikopter der Rettungsflugwacht (Rega). Laut Rega-Mediensprecher Gery Baumann waren am Sonntag am Grossen Mythen mehrere Kletterer unterwegs. Ungefähr in der Mitte des Berges wurde ein 50-jähriger Mann aus dem Kanton Zürich von einem Stein an der Schulter getroffen und verletzt.

Die Rega rettete in Zusammenarbeit mit dem SAC
«Aufgrund der in der Rega-Zentrale eingegangenen Meldung mussten wir annehmen, dass der Verletzte im Seil hängt», so Baumann. «Deshalb hat der Helikopter von der Basis Erstfeld im Überflug Richtung Mythen, in Ibach einen Rettungsspezialisten des Schweizerischen Alpenclubs (SAC) an Bord genommen.»

«An der Unfallstelle angekommen, stellte die Helikopter-Mannschaft fest, dass der Verletzte durch einen Bergsteigerkollegen bereits aus dem Seil gelöst und auf einen Felsvorsprung hatte gebracht werden können. Das hat die Aktion etwas vereinfacht», so Baumann weiter. Der Rettungsspezialist wurde mit der Winde in die Wand hinabgelassen. Nachdem er den Verunfallten gesichert hatte, wurde die Rega-Ärztin in die Wand gelassen. Auch sie wurde gesichert und konnte so die Erstversorgung des Verunfallten vornehmen.

Anschliessend wurden Ärztin und Verunfallter am Seil zu einem Zwischenlandeplatz geflogen. Dort wurde der Verletzte für den Weitertransport vorbereitet. Der verletzte Kletterer wurde gemäss Baumann mit mittelschweren aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen ins Spital Schwyz geflogen.

Harry Ziegler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.