Kloster Einsiedeln leuchtet bald sparsamer

Pünktlich auf Weihnachten gehen im Kloster Einsiedeln LED-Lichter an. Das leuchtet den Barockbau neu aus.

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Kuppel in der Klosterkirche. (Bild: PD)

Kuppel in der Klosterkirche. (Bild: PD)

«Im letzten Jahr hatten wir noch etliche Baugerüste unter der Weihnachtskuppel. Nach der neuen Lichtinstallation und umfangreichen Reinigungsarbeiten erwarten wir den Moment, wenn die Kuppel an Heiligabend in neuem Glanz erleuchtet», freut sich Heino von Prondzynski, der Präsident der Vereinigung der Freunde des Klosters.

Laut Medienmitteilung vom Freitag sollen bis Weihnachten sämtliche Gerüste abgebaut sein. Rund 450 neue LED-Lampen leuchten die Kirche aus, «als ob das Tageslicht durch die Kirchenfenster brechen würde», heisst es weiter. Die Vorteile liegen auf der Hand: «LED ist energieeffizienter, langlebiger, umweltfreundlicher und nicht zuletzt einfacher steuerbar», wird Christian Ratjen, Verantwortlicher bei Philips für das Klosterprojekt in einer Mitteilung zitiert. Der Strombedarf kann laut Mitteilung um 50 Prozent reduziert werden.

Für die Klostergemeinschaft war es wichtig, dass die Deckengemälde und Verzierungen akzentuiert, die Würde sowie der Respekt gegenüber einem Jahrhunderte alten Gebäudes bewahrt und gleichzeitig ausreichend Licht für verschiedene Anlässe gegeben werden. Pater Urban, Dekan des Klosters Einsiedeln, sagte schon während der Planungsphase: «Hätte der Barock bereits über Elektrizität verfügt, hätten sie damals die schöne Kirche genauso akzentuiert.»

Die Kosten für den Einbau der LED-Lichter betragen rund 150'000 Franken. Am 23. September stimmten die Schwyzerinnen und Schwyzer einem Kredit von 8 Millionen Franken für die Mitfinanzierung der Restaurierungsarbeiten im Kloster Einsiedeln zu. Bis 2022 rechnet das Kloster Einsiedeln mit baulichen Investitionen von insgesamt rund 63,5 Millionen Franken.

pd/rem

Blick in die Klosterkirche Einsiedeln. (Bild: PD)

Blick in die Klosterkirche Einsiedeln. (Bild: PD)