Kloster hat gewaltiges Renovationsprojekt

Das Kloster Einsiedeln ist das bedeutendste Kulturgut im Kanton. Das hat aber auch seinen Preis. Das Stimmvolk soll in einem Monat 8 Millionen Franken gutheissen.

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Stefan Lienert zeigt den eindrücklichen Dachstuhl der Klosterkirche. (Bild: pd)

Stefan Lienert zeigt den eindrücklichen Dachstuhl der Klosterkirche. (Bild: pd)

Am 23. September ist das Schwyzer Stimmvolk einmal mehr gefordert. Es soll einen Kantonsbeitrag von 8 Millionen Franken an das Kloster Einsiedeln gutheissen. Solche Beiträge haben für den Kanton Tradition. Seit Jahrzehnten zahlt der Kanton bei Renovationen im Kloster mit: Zwischen 1975 und 2001 wurde die Klosterkirche umfassend renoviert, 1998 die Stiftsbibliothek, ab 2001 die Beichtkirche, die Magdalenen-Kapelle, das Oratorium, Fassaden, der Abteihof, der Marstall und der alte Kapitelsaal. Und dies immer auch mit Beiträgen der Schwyzer Steuerzahler.

63 Millionen Franken

Jetzt steht im Kloster Einsiedeln ein besonders grosses Renovationspaket zur Debatte. Erneuert werden sollen der Klosterplatz, Fassaden, Dächer, Ökonomiebauten, die Wasserversorgung, die Heizung, elektrische Anlagen und Sportanlagen. Für all dies will das Kloster in den nächsten zehn Jahren rund 63 Millionen Franken aufwenden. Und an diesen Kosten will sich der Kanton jetzt mit einem Beitrag von 8 Millionen Franken beteiligen.

Bert Schnüriger

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