Kloster will Waldbewirtschaftung abtreten

Das Kloster Einsiedeln betreibt wohl bald keinen eigenen Forstbetrieb mehr: Die Oberallmeindkorporation Schwyz soll in Zukunft auch die Wälder des Klosters bewirtschaften.

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Holz in einem Wald bei Einsiedeln. (Bild: Archiv/Neue SZ)

Holz in einem Wald bei Einsiedeln. (Bild: Archiv/Neue SZ)

Das Kloster Einsiedeln und die Oberallmeindkorporation (OAK) Schwyz haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, worin sie eine langfristige Zusammenarbeit in der Bewirtschaftung des Klosterwaldes anstreben. Wenn die zuständigen Gremien zustimmen, soll die Zusammenarbeit am 1. Januar 2013 in Kraft treten.

Sägereibetrieb nicht betroffen

Durch die Zusammenarbeit sollen die Waldflächen effizient und kostengünstig, nach den Prinzipien der Nachhaltigkeit und den Grundsätzen des naturnahen Waldbaues gepflegt und bewirtschaftet werden, wie es in einer Mitteilung des Klosters und der OAK vom Donnerstag heisst.  Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wird das Kloster die Bewirtschaftung seiner Wälder mit einem Leistungsauftrag der OAK übertragen. Die Kooperation  werde auch die Sägerei des Klosters mit dem notwendigen Holz beliefern. Der Sägereibetrieb sei von dieser Kooperation ansonsten nicht weiter betroffen, er wird als Klosterbetrieb fokussiert weiter betrieben.

Kein Kloster-Forstbetrieb mehr

Als Folge dieser Kooperation mit der OAK wird das Kloster keinen eigenen Forstbetrieb mehr betreiben. Ein Teil seines Forstpersonals wird von der OAK übernommen, für die übrigen Mitarbeitenden werden wenn möglich interne Lösungen gesucht.

pd/bep