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KONKURS: Pleitegeier kreist über der Zentralschweiz

Die holprige Wirtschaft hinterlässt Spuren in der Unternehmenslandschaft. In der Zentralschweiz nahm die Zahl der Firmenpleiten 2015 weiter zu.
Kein Geld in der Tasche: Viele Firmen sind 2015 in der Zentralschweiz Pleite gegangen. (Bild: Keystone)

Kein Geld in der Tasche: Viele Firmen sind 2015 in der Zentralschweiz Pleite gegangen. (Bild: Keystone)

In der Zentralschweiz sind von Januar bis November 460 Firmen zahlungsunfähig geworden, das sind 67 (+17 Prozent) mehr als in der gleichen Vorjahresperiode, wie der Wirtschaftsinformationsdienst Bisnode D&B am Dienstag in einem Communiqué bekannt gab. In Zug gingen 162 Firmen Konkurs, in Luzern waren es 160 und in Schwyz 88.

Die Zahl der Neugründungen ging in der Zentralschweiz von Januar bis November um 7 Prozent auf 4873 Firmen zurück. In Zug wurden 2015 1654 Firmen gegründet (-12 Prozent), in Luzern waren es 1658 (-4 Prozent), in Schwyz 1044 (- 6 Prozent).

Mehr Konkurse als Neugründungen

Schweizweit sind alleine im November 429 Firmen pleite gegangen. Das sind 8 Prozent mehr als im gleichen Vorjahresmonat. Damit sind seit Anfang Januar insgesamt 4003 Unternehmen konkurs gegangen. Dies entspricht einem Anstieg der Firmenpleiten um 7 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode.

Besonders stark war der Anstieg in der Nordwestschweiz (+21 Prozent). Von allen Grossregionen nahm nur im Tessin die Zahl der Firmenpleiten ab (-5 Prozent).

Drei Gattungen anfällig für Konkurse

Das grösste Pleiterisiko gab es im Baugewerbe, im Gastgewerbe und bei den Handwerksbetrieben. In diesen Branchen kommen Konkurse zweimal häufiger vor als im schweizerischen Durchschnitt. Das geringste Pleiterisiko haben Immobilienmakler und -verwaltungen.

Umgekehrt wurden auch weniger Firmen gegründet. Die Zahl der neu im Handelsregister eingetragenen Unternehmen ging in den ersten elf Monaten des Jahres um 2 Prozent auf 36'558 zurück.

Während die Neueintragungen in der Ostschweiz und in der Südwestschweiz leicht anstiegen (je +1 Prozent), sanken sie in allen anderen Regionen. Am stärksten war der Rückgang im Tessin (-12 Prozent) und in der Zentralschweiz (-7 Prozent).

rem/sda

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