KORPORATION WOLLERAU: Zentrumsüberbauung Wollerau ging bachab

Mit dem überwältigenden Nein der Korporationsbürger wurde am Freitagabend die Grossüberbauung beerdigt.

Drucken
Teilen
Die Vision der Zentrumsüberbauung wird wohl eine Vision bleiben. Nach dem Nein ist das Vorhaben vom Tisch. (Bild pd)

Die Vision der Zentrumsüberbauung wird wohl eine Vision bleiben. Nach dem Nein ist das Vorhaben vom Tisch. (Bild pd)

Die geplante Zentrumsüberbauung wird wohl als Vision in die Geschichte von Wollerau eingehen. Im übervollen Gemeindesaal der Korporation Wollerau – es kamen 198 Stimmberechtigte, ein absoluter Rekord, wie Genossenpräsident Karl Müller feststellte – sagten am Freitagabend die Bürger mit 186 Nein gegen 1 Ja bei 12 Enthaltungen überdeutlich Nein zum Landverkauf von 758 Quadratmetern neben dem altehrwürdigen Gemeindehaus. Genossenpräsident Karl Müller nahm das Abstimmungsergebnis von 186 zu 1 zur Kenntnis. «Wir können damit leben», meinte er schmunzelnd.

Die Politische Gemeinde Wollerau wollte im Dorf einen Gemeindesaal bauen. Für das gesamte Bauvorhaben zeichnete eine private Investorin verantwortlich. Sie wollte die Liegenschaft von der Korporation zusammen mit drei weiteren Liegenschaften dafür erwerben.

Christoph Bachmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Schwyzer Zeitung.