KRANKHEIT: Einheitliches Arztzeugnis in der Zentralschweiz

In der Zentralschweiz haben die Industrie- und Handelskammer sowie die Vereinigung der Ärztegesellschaften ein einheitliches Arztzeugnis lanciert. Dieses soll für mehr Transparenz sorgen und Misstrauen abbauen.

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Ein Arzt stellt ein Zeugnis aus. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Ein Arzt stellt ein Zeugnis aus. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Das neue Arbeitsunfähigkeitszeugnis soll eine präzisere Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit bei Krankheit und Unfall ermöglichen. Ist jemand nur teilweise arbeitsunfähig, soll das Zeugnis auch Angaben zur zumutbaren Arbeitsintensität und Anwesenheit machen, teilte die Industrie- und Handelskammer Zentralschweiz (IHZ) am Freitag mit.

Fällt ein Arbeitnehmer wegen Unfall oder Krankheit längere Zeit aus, muss er seinem Arbeitgeber ein Arztzeugnis vorlegen. Diese schriftlichen Bestätigungen seien bislang aber wenig aussagekräftig gewesen und hätten oft zu Misstrauen zwischen den beiden Parteien geführt, heisst es in der Mitteilung.

Die IHZ ist überzeugt, dass eine bessere Transparenz zu einer Reduktion der Ausfälle beitrage und mithelfen könne, den Verlust eines Arbeitsplatzes zu verhindern. (sda)

Hinweis: Das detaillierte Arbeitsunfähigkeitszeugnis »