KRANKHEIT: Mexikogrippe: Jetzt auch in Schwyz

Im Kanton Schwyz wurde erstmals eine Person positiv auf die Mexikogrippe getestet. Die Arbeitsgruppe Pandemia beruhigt: Für die Bevölkerung besteht keine erhöhte Gefahr.

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Im Spital Lachen wurde die Erkrankte ärztlich beurteilt. (Bild pd)

Im Spital Lachen wurde die Erkrankte ärztlich beurteilt. (Bild pd)

Bei einer Rückkehrerin aus England, welche die klinischen Kriterien für einen Verdachtsfall von Influenza A(H1N1) erfüllt hatte, wurden die erforderlichen Abklärungen durchgeführt. Diese ergaben am Freitagabend ein positives Resultat, wie die Arbeitsgruppe Pandemia des Kantons Schwyz in einem Communiqué mitteilt. Alle Schritte gemäss geltenden Richtlinien des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) wurden rasch verordnet und eingehalten. Nach der ärztlichen Beurteilung im Spital Lachen konnte die Erkrankte nach Hause entlassen werden. Die junge Frau zeigt nur milde Symptome der Grippe und es geht ihr somit gesundheitlich gut. Um Ansteckungen zu vermeiden, werde sie und ihre Familienangehörigen bis zum Ablauf der Ansteckungsperiode zu Hause verbleiben müssen.

Keine erhöhte Gefahr
Die Arbeitsgruppe Pandemie des Kantons Schwyz, seit dem 1. Juli 2009 unter der Leitung von Kantonsarzt Dr. med. Svend Capol, verfolgt weiterhin aktiv die Entwicklung der Nordamerikanischen Grippe A(H1N1). Bisher ist die Lage sowohl national als auch kantonal unter Kontrolle. Trotz eines ersten bestätigten Falles besteht für die Bevölkerung des Kantons nach wie vor keine erhöhte Gefahr.

Mit dem Fall in Schwyz ist die Zahl der bestätigten Schweinegrippefälle in der Schweiz auf 77 angestiegen.

rem