KREBSKLINIK GALGENEN: Schwyzer setzen in Bern Druck auf

Das Projekt der 382 Millionen Franken teuren Krebsklinik in Galgenen stockt. Es steht vor einer gesundheitspolitischen Hürde.

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Ansicht der geplanten Protonentherapie-Klinik in Galgenen. (Bild pd )

Ansicht der geplanten Protonentherapie-Klinik in Galgenen. (Bild pd )

Eigentlich könnte mit dem Bau der Klinik begonnen werden. Noch aber ist die Finanzierung nicht gesichert. Mehrere Investoren «zeigen Interesse, äussern aber auch Vorbehalte», sagt Verwaltungsratspräsident Martin Michel

Eines dieser Bedenken ist gesundheitspolitischer Art. Denn die Protonenstrahlentherapie, die angeboten werden soll, gilt als hochspezialisierte Medizin (HSM). Und nur, wenn das HSM-Gremium der Schweizer Gesundheitsdirektorenkonferenz grünes Licht gibt, wird die künftige Behandlung in Galgenen auch krankenkassenpflichtig. Die Kassen müssten also auch für allgemeinversicherte Patienten mitzahlen. Von dieser Zusicherung machen mögliche Investoren ihre Zusage abhängig.

Bisher aber schätzt die HSM den Bedarf an Protonentherapie als eher gering ein. Sie könne darum auch im Paul-Scherrer-Institut in Villigen (AG) verabreicht werden. Dies wiederum stellt Michel in Abrede. Darum ging am Freitag ein Brief der Galgener Proton-Therapy-Center Switzerland AG an die Gesundheitsdirektorenkonferenz in Bern.

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der «Zentralschweiz am Sonntag.»