Kredite für Stoos- und Rotenfluh-Bahn bewilligt

Die Stimmbevölkerung im Bezirk Schwyz hat am Sonntag die Investitionsbeiträge für die Stoosbahnen und die Seilbahn Rickenbach-Rotflug angenommen. Damit fliessen insgesamt 7,5 Millionen an die Bahnbetreiber.

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Die Bergstation der früheren Luftseilbahn auf der verschneiten Rotenfluh. (Bild: Erhard Gick/Neue SZ)

Die Bergstation der früheren Luftseilbahn auf der verschneiten Rotenfluh. (Bild: Erhard Gick/Neue SZ)

Mit einem Ja-Anteil von 77,9 Prozent hat das Stimmvolk im Bezirk Schwyz den Investitionsbetrag über 5 Millionen Franken für die Stoosbahnen AG angenommen. Zuvor hatten schon die Gemeinden Schwyz, Muotathal und Morschach-Stoos Beiträge für den Bau der neuen Bahn bewilligt.

Die Konzession und die Betriebsbewilligung der Standseilbahn Schlattli-Stoos laufen Ende März 2013 aus. Anstelle der 3-Seil-Umlaufbahn wird eine neue Standseilbahn gebaut. Die Investitionen belaufen sich auf rund 40 Millionen Franken.

Bereits zugesichert sind 5 Millionen Franken der Gemeinde Morschach und 10 Millionen Franken vom Bund. Nach der Zustimmung des Bezirks Schwyz steht das Projekt mit einem Sockelbeitrag von 20 Millionen Franken auf gesunden Beinen. Die restlichen 20 Millionen werden von der Stoosbahnen Schwyz AG finanziert. Die Eröffnung der neuen Stoosbahn ist im November 2014 geplant.

2,5 Millionen für Rothenfluh-Bahn

Die Bergstation der früheren Luftseilbahn auf der verschneiten Rotenfluh. (Bild: Erhard Gick/Neue SZ)

Die Bergstation der früheren Luftseilbahn auf der verschneiten Rotenfluh. (Bild: Erhard Gick/Neue SZ)

Das Bauprojekt an der Rothenfluh hat eine weitere Hürde genommen. Mit 61 Prozent Ja-Stimmen sprachen sich die Stimmbürgerinnen und -bürger im Bezirk Schwyz für die Einzelinitiative aus, die einen Investitionsbeitrag über 2,5 Millionen Franken forderte. Der Bezirksrat hat diese Initiative zuvor zur Ablehnung empfohlen.

Die neue Rotenfluh Bahn, die 13 Millionen Franken kosten soll, würde in erster Linie auf die Tourismusförderung ausgerichtet, hält der Bezirksrat fest.  Begründung: Die Bahn sei in erster Linie ein touristisches Vorhaben, für das nicht öffentliche Gelder herangezogen werden könnten. Das sah das Stimmvolk offensichtlich anders.

red