Kreisel soll Siebner Verkehrsprobleme lösen

Die Schwyzer Regierung will das Verkehrsproblem in Siebnen lösen: Sie beantragt beim Kantonsrat einen Kredit über 12,95 Millionen Franken für den Bau eines Grosskreisels.

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Der Kreisel in Siebnen soll unter anderem die Kreuzung mitten im Dorf entlasten. (Bild: PD)

Der Kreisel in Siebnen soll unter anderem die Kreuzung mitten im Dorf entlasten. (Bild: PD)

Der Regierungsrat des Kantons Schwyz legt dem Kantonsrat den Bericht und die Vorlage zum Grosskreisel in Siebnen vor. Mit einem Verpflichtungskredit über 12,95 Millionen Franken soll ein einspuriger, im Einbahnverkehr geführter Kreisel realisiert werden. Mit dieser Lösung beabsichtigt die Regierung, die Verkehrsprobleme in Siebnen, wo die engen Platzverhältnisse regelmässig zu Staus führen, zu lösen.

Verkehr soll entflechtet werden

Wie die Regierung in einer Mitteilung schreibt, sei im Dorf kein Platz für eine Strassenverbreiterung vorhanden. Deshalb werde auf dem bestehenden Strassennetz ein eigentliches Kreiselzentrum realisiert, wo der Verkehr einspurig geführt wird. Durch den Wegfall der zweiten Fahrspur werde der für die Verkehrsentflechtung notwendige Platz geschaffen.

Für Fussgänger und Velofahrer werden eigene Wege und Streifen erstellt. Bushaltestellen und Liegenschaftserschliessungen können realisiert werden, ohne den Verkehrsfluss zu stören.

Kreisel frühestens 2016 in Betrieb

Am beantragten Kredit beteiligen sich der Bezirk March, die Gemeinden Galgenen und Schübelbach sowie eine Privatperson mit zusammen 1,935 Millionen Franken. Dem Kanton verbleibt ein Nettobetrag von 11,015 Millionen Franken.

Der Terminplan sieht vor, in der ersten Hälfte 2013 mit den Bauarbeiten zu beginnen. Nach einer geplanten Bauzeit von drei Jahren könnte der Grosskreisel Siebnen im Spätherbst 2016 in Betrieb genommen werden.

pd/bep