Kriminalgericht verurteilt den Täter im Littauer Mordfall zu 20 Jahren

Der Portugiese, der 2016 seine Ehefrau mit einem Messer vor dem Restaurant Ochsen in Littau getötet hat, muss ins Gefängnis. Zudem wird er für 15 Jahre des Landes verwiesen.

Roger Rüegger
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Mit 15 Messerstichen hat ein zweifacher Familienvater seine Ehefrau am 12. November 2016 vor dem Restaurant Ochsen in Littau niedergestochen. Das Luzerner Kriminalgericht hatte den 58-jährigen Portugiesen im Mai 2019 wegen Mordes zu einer Freiheitsstrafe von 20 Jahren verurteilt. Zudem wurde ein Landesverweis für 15 Jahre ausgesprochen.

Weiter wurde der Beschuldigte verpflichtet, seiner heute 33-jährigen Tochter und dem 29-jährigen Sohn je eine Genugtuung von rund 50'000 Franken sowie Schadenersatz zu bezahlen.

An der Verhandlung hatte die Verteidigung eine Freiheitsstrafe von zehn Jahren für vorsätzliche Tötung gefordert. In der Folge hat sie gegen das Urteil Berufung eingereicht. Nun wurde diese zurückgezogen, wie das Kriminalgericht am Dienstag mitteilte. Das Urteil ist rechtskräftig.

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