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KRIMINALSTATISTIK: Markant mehr Straftaten im Kanton Schwyz

Im Jahr 2013 ist die Anzahl aller verübter Straftaten angestiegen. Die Kantonspolizei Schwyz hat mehr Delikte des Strafgesetzbuches und deutlich mehr Betäubungsmitteldelikte festgestellt. Ebenso hat die Zahl der Einbruchsdelikte stark zugenommen.
Symbolbild Keystone Archiv

Symbolbild Keystone Archiv

Bei den erfassten Straftaten ist ein Zuwachs von 9.5 Prozent zu verzeichnen. Im Jahr 2013 wurden im Kanton Schwyz insgesamt 7‘165 Delikte gemäss Strafgesetzbuch, Betäubungsmittelgesetz, Ausländergesetzgebung und Bundesnebengesetzen erfasst, was gegenüber dem Vorjahr einer Zunahme von 630 Straftaten entspricht.

Im Bereich Einbruchdiebstahl ist ein Zuwachs von 46.2 Prozent zu verzeichnen. Die Zahl der Ein- und Aufbrüche ist um 175 auf 554 Delikte angestiegen. Erfreulicherweise konnten 2013 aber 20 Prozent der Einbruchdiebstähle aufgeklärt werden (2012: 9 Prozent). Dies war gemäss einer Mitteilung der Kapo Schwyz auf die vermehrte Präsenz sowie konsequente Ermittlungstätigkeit zurückzuführen.

Weniger jugendliche Straftäter

Jugendliche begingen gemäss der Kapo Schwyz auch im Jahr 2013 deutlich weniger Delikte. Die Ausländerrate blieb zudem bei Kriminaldelikten konstant. 1‘615 (2012: 1'520) der ermittelten Straftäter (Mehrfachzählweise) waren ausländischer Staatsangehörigkeit. Dies entspricht einem Anteil von 43.3 Prozent. Im Vorjahr lag die Ausländerrate leicht höher, nämlich bei 43.4 Prozent. 135 (2012: 153) Jugendliche (Mehrfachzählweise) waren ausländischer Nationalität, was einer leicht angestiegenen Rate von 32.2%, entgegen 30.7%, im Vorjahr entspricht.

Mehr Delikte in Innerschwyz

Eine erneute deutliche Verschiebung sei bei den Regionen festzustellen. In der Region Innerschwyz wurden mehr Delikte verübt als im Jahr zuvor. Von allen im Jahr 2013 im Kanton Schwyz verübten Straftaten entfielen 46.3% (2012: 44.8%) auf den inneren und damit 53.7% (2012: 55.5%) auf den äusseren Kantonsteil, welcher die Bezirke March, Höfe und Einsiedeln sowie die vier Gemeinden Rothenthurm, Unteriberg, Oberiberg und Alpthal umfasst. In allen Bezirken war eine Zunahme der Anzahl Delikte zu verzeichnen, so im Bezirk Küssnacht (+ 7.2%), Gersau (+ 8.2%), Schwyz (+ 15.2%), Einsiedeln (+ 18.7%), Höfe (+ 4.2%) sowie March (+ 5.7%). Dennoch ist die Sicherheitslage im Kanton Schwyz im schweizweiten Vergleich gut.

Da der Polizei nicht alle Straftaten gemeldet werden, seien bei der Statistik die Dunkelziffern zu berücksichtigen. Darum stellt diese Kriminalstatistik nur eine Annäherung an die Verbrechenswirklichkeit dar.

HINWEIS
Die komplette Kriminalstatistik kann auf der Homepage der Kapo Schwyz abgerufen werden.

pd/nop

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