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Kündigung an der Uni Luzern: Theologieprofessor will klagen

Die Universität Luzern hatte Theologieprofessor Martin Mark per Ende Januar gekündigt. Nun suchten Universitätsrat, Rektor und Professor nach einer Lösung - vergebens.

Nach der Kündigung des Arbeitsverhältnisses des Theologieprofessors Martin Mark per Ende Januar 2019 durch den Universitätsrat, haben die Parteien nach einer gemeinsamen Lösung gesucht, wie die Universität Luzern am Dienstagabend mitteilte.

Der Präsident des Universitätsrates Reto Wyss, der Rektor Bruno Staffelbach und Martin Mark hätten die angestrebte Einigung jedoch nicht erzielen können, heisst es weiter.

Damit bleibt es bei der ausgesprochenen Kündigung auf den 31. Januar 2019. Die Leitung der Universität Luzern hält fest, dass sie die Kündigung mit einem zerrütteten Vertrauensverhältnis begründet hat. Zu keinem Zeitpunkt standen oder stehen – entgegen kursierenden Gerüchten – Vorwürfe wegen Verfehlungen oder Grenzüberschreitungen in sexuellem Kontext im Raum.

Professor zog Klage als Zeichen guten Willens zurück

Der Professor teilte am Dienstagabend mit, dass die Verhandlungen von der Universitätsleitung beendet wurden. Er bedauere dies. Er habe als Zeichen guten Willens die beim Kantonsgericht Luzern hängige Klage gegen seine Freistellung zurückgezogen. «Meine Anwälte bereiten nur die Klage vor gegen die von der Universität Luzern ausgesprochene Kündigung», so Mark. Er habe dem Universitätsrat bereits am 14. September 2018 angezeigt, dass er beantragen werde, die Kündigung als rechtswidrig aufzuheben.

Im Rahmen des öffentlichen Gerichtsverfahrens wolle er namentlich Transparenz hinsichtlich seiner Absetzung als Dekan im September 2017 und seiner Kündigung als Professor im Frühjahr und Sommer 2018 herstellen. «Es soll festgestellt werden, welche Hintergründe und Konstellationen tatsächlich dazu geführt haben. Selbstverständlich werde ich auch nach Einreichung der Klage bereit sein, die Verhandlungen über eine gütliche Einigung wiederaufzunehmen», so der Professor.

(pd/rgr)

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