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KÜNDIGUNG: PHZ-Konkordat: Der Rat appelliert an Luzern

Der Konkordatsrat der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz (PHZ) fordert die Luzerner Regierung auf, auf die Auflösung des PHZ-Konkordats zu verzichten. Denn es gebe eine Alternative.
Beatrice Jann, Vorsitzende des Konkordatsrats der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Beatrice Jann, Vorsitzende des Konkordatsrats der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Der Konkordatsrat schlägt in einem Brief an die Regierung vor, das heutige Konkordat durch eine neue Vereinbarung zu ersetzen, mit der die heutigen Strukturprobleme der PHZ angegangen werden könnten. Die drei Teilschulen sollen zu einer Institution mit einer klaren Führungs- und Betriebsstruktur fusioniert werden, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Die neu zusammengesetzte Führungscrew soll dann im Rahmen einer dreijährigen Entwicklungsphase ein neues Betriebskonzept erarbeiten und umsetzen.

Verschiedene Gründe werden ins Feld geführt, die für ein solches Vorgehen sprächen: Generell wird die Aufkündigung der Zusammenarbeit als «Verstoss gegen den Grundsatz von Treu und Glauben» taxiert. Zudem ergäben sich für den Kanton Luzern durch das vorgeschlagenen Weg Einsparungsmöglichkeiten. Ausserdem sei es aufgrund der steigenden Studentenzahlen «unrealistisch», alle Studiengänge am Standort Luzern zusammenzulegen. In der Mitteilung wird mokiert, dass es nicht nachvollziehbar sei, dass für die Fachhochschule eine Trägerschaft möglich sein soll – nicht aber für die PHZ. Gewarnt wird allgemein vor einer Schwächung des Hochschulstandorts Zentralschweiz.

scd

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