KÜSSNACHT: 202 Kilometer durch die Wüste Marokkos

Markus Hirtner aus Küssnacht hat den Marathon des Sables bestritten.

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Impressionen vom Marathon des Sables: Die Sportler mussten 202 Kilometer in der Wüste Marokkos zurücklegen. (Bild pd)

Impressionen vom Marathon des Sables: Die Sportler mussten 202 Kilometer in der Wüste Marokkos zurücklegen. (Bild pd)

«Ich spürte fast nichts mehr ausser Schmerzen.» Das schreibt Markus Hirtner in seinem Tagebuch über die dritte und längste Etappe des Marathon des Sables in der Wüste Marokkos, den der Küssnachter absolviert hat. Die 91-Kilometer-Teilstrecke, auch Monsteretappe genannt, findet zum grossen Teil nachts statt. Wegen der Dunkelheit muss jeder Tritt sitzen, sonst verletzt man sich und muss vielleicht gar aufgeben.

Der Start zum Marathon des Sables, der in diesem April zum 24. Mal, stattfand, verlief nicht optimal. Wegen starken Regens musste die erste Etappe gestrichen werden. Die Sportler mussten die vier Etappen bei Temperaturen zwischen 35 und 42 Grad bestreiten. Während der ersten zwei Etappen musste der Marathonläufer heftig leiden. Bei der dritten Etappe aber sei er in eine Art Trance gekommen.

770 Sportler haben die 202 Kilometer geschafft und das Ziel erreicht. Hirtner lief als 401. über die Ziellinie.

Andrea Schelbert

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.