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KÜSSNACHT: Abgang des Schulrektors sorgt für Unruhe

Mit Schreiben vom 13. März hat Schulrektor Stephan Peyer beim Bezirksrat seine Kündigung eingereicht. Der Schulrat bedauert die Kündigung von Rektor Stephan Peyer, hält jedoch in einer Stellungnahme vom Montag an seinen strategischen Entscheiden fest.
Für diue Reform der Sekundarstufe - im Bild das Schulhaus Ebnet - ist eine Arbeitsgruppe eingesetzt worden. (Bild: PD)

Für diue Reform der Sekundarstufe - im Bild das Schulhaus Ebnet - ist eine Arbeitsgruppe eingesetzt worden. (Bild: PD)

Nach gut vierjähriger Tätigkeit wird Schulrektor Stephan Peyer die Schulen Küssnacht auf Ende des Schuljahres 2013/2014 verlassen. An einer Informationsveranstaltung für alle Lehrpersonen der Bezirksschulen Küssnacht vom Donnerstag, 20. März 2014, legte der Schulrat das weitere Vorgehen dar.

In einer Stellungnahme des Schulrats der Bezirksschulen Küssnacht vom Montag unternimmt er «alles in seiner Macht stehende, damit sowohl die Stelle des Rektorats wie auch diejenige des Prorektorats wieder mit sehr gut qualifizierten Führungspersonen besetzt werden kann». Der Schulrat stelle sich hinter die Schulleitungen und unterstütze diejenigen Lehrpersonen, welche ihren Berufsauftrag nach bestem Wissen und Gewissen erfüllen.

Schule soll weiterentwickelt werden

Seit Sommer 2010 hat der Schulrat in intensiver Zusammenarbeit mit Rektor Peyer die Bezirksschulen weiter entwickelt. So wurden unter anderem nach einer externen Evaluation die Führungsstrukturen angepasst, angemessene Führungspensen geschaffen und damit die Schulleitungen in ihren Aufgabenfeldern und Verantwortungsbereichen gestärkt. Der Schulrat hat unter der Leitung von Stephan Peyer eine Arbeitsgruppe zur Reform der Sekundarstufe I eingesetzt. Die Arbeitsgruppe hat den Auftrag, das momentan dreistufige Modell mit Sek-, Real- und Werkklassen zu einem integrativen (leistungsunabhängige Klassen), zeitgemässen (selbständige Lernzeiten) und durchlässigeren (Wechsel innerhalb der Leistungsgruppen) Modell zu entwickeln.

Einzelne Lehrpersonen stemmen sich gegen Reform

«Einzelne Lehrpersonen stemmen sich, teilweise mit fragwürdigen Methoden, gegen neue Entwicklungsschritte», heisst es in der Stellungnahme des Schulrates weiter. Diese Lehrpersonen hätten Stephan Peyer zu ihrer Projektionsfläche stilisiert, entsprechend feindselig gehandelt und ihn auch persönlich angegriffen. «Dieses Verhalten verurteilt der Schulrat mit grosser Entschiedenheit.»

Der Schulrat gehe auf dem eingeschlagenen Weg weiter. Entscheide würden auch in Zukunft so gefällt, dass die Bezirksschulen Küssnacht eine gut aufgestellte und zeitgemässe Schule bleiben. Trotz momentaner «Turbulenzen» sei der professionell geführte Schulbetrieb jederzeit gewährleistet.

pd/zim

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