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KÜSSNACHT: Bootspläne werden angepasst

Schiffe werden immer breiter. Dies erfordert, dass HohlgassLand Tourismus seine Bootsplätze vor der Küssnachter Minigolfanlage neu einteilt. Die Zahl der Plätze wird reduziert.
Erhard Gick
Vor der Küssnachter Minigolfanlage werden die Bootsplätze neu eingeteilt. (Bild: Erhard Gick)

Vor der Küssnachter Minigolfanlage werden die Bootsplätze neu eingeteilt. (Bild: Erhard Gick)

Erhard Gick

zentralschweiz@luzernerzeitung.ch

In der Küssnachter Bucht liegen knapp 50 Boote vor Anker. Die Bootsplätze gehören dem Bezirk, werden aber von HohlgassLand Tourismus bewirtschaftet. Fakt ist, dass die Boote immer breiter werden. «Das hat uns veranlasst, die Bootsplätze neu einzuteilen und die Zahl der Plätze zu reduzieren», sagt Beat Strickler, Vizepräsident von HohlgassLand und Projektleiter Unterhaltsarbeiten und Neueinteilung Bootsplätze in der Küssnachter Bucht.

«Die Bedürfnisse der Bootsmieter sind ins Projekt eingeflossen. Wir haben diese an einer Umfrage 2017 und aus Hinweisen an der letzten GV im 2017 ermittelt», sagt Beat Strickler auf Anfrage. Fazit dieser Umfrage ist, mehr Plätze für grössere Boote zu schaffen. Betroffen von der Umgestaltung sind 50 Bootsplätze vor der Minigolfanlage und 4 Plätze beim Hotel ‹Drei Könige›. «Bei der Neueinteilung werden wir die Zahl der Plätze auf 44 reduzieren. Das hat aber auf die Mieter der Plätze keinen Einfluss. Alle, die heute einen Bootsplatz haben, werden wieder einen erhalten», erklärt Beat Strickler. Man habe seitens HohlgassLand längerfristig auf das Vorhaben reagiert und frei gewordene Plätze nicht mehr vermietet.

Das Projekt sieht zudem vor, eine Attraktivierung der Seepromenade durch HohlgassLand Küssnacht vorzunehmen. «Konkret bedeutet dies, dass die Boote bewegt werden sollen, wir wollen keine Stehplätze. Boote, die über Wochen mit Planen zugedeckt sind, werden von Möwen als Toilette benutzt, das ist für die Promenade und Touristen nicht attraktiv», hält Projektleiter Strickler weiter fest. So sollen eine Vereinfachung der Bootsplatzvermietung und volle Preistransparenz, vom Fischerboot bis zum Komfortplatz für grössere Boote, erwirkt werden, angepasst an den Yacht Club Rigi.

Neue Stege mit mehr Lichtdurchlässigkeit

Leider wurden Plätze unter den Mietern illegal abgetauscht oder gar fremd vermietet, diese Diskrepanz zum Reglement wollen man bereinigen. Alle bisherigen Mieter haben, wie oben erwähnt, einen Platz zugesichert, allerdings verlangt HohlgassLand Tourismus die strikte Einhaltung des Bootsplatzvermietungsreglements. «Wir haben neue Mietverträge ausgearbeitet. Diese müssen akzeptiert werden», sagt Beat Strickler.

Die Unterhaltsarbeiten und die Neueinteilung der Bootsplätze sollen im Winter/Frühling 2019 erfolgen. Dann wird auch die Einrichtung des Stegs ersetzt. Die Stege seien glitschig, die Pfosten im Wasser müssten ersetzt werden. Im neuen Steg sollen Gitterroste zum Einsatz kommen, die bedeutend mehr Licht auf die Wasseroberfläche projizieren, ein Vorteil für Fauna und Fische.

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