KÜSSNACHT: Der Bezirksrat möchte das Parkhaus beerdigen

16,5 Millionen Franken seien viel zu viel für ein Parkhaus beim Monséjour, findet der Bezirksrat. Jetzt will er oberirdische Parkplätze bauen.

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So stellten sich die Planer das Parkhausinnere vor. (Visualisierung pd)

So stellten sich die Planer das Parkhausinnere vor. (Visualisierung pd)

Überraschender Entscheid des Küssnachter Bezirksrates: Das Projekt eines Parkhauses beim Zentrum Monséjour soll nicht weiterverfolgt werden. Nach einer zweijährigen Planung, die durch eine Einzelinitiative ausgelöst wurde, plädiert der Rat nun für einen Übungsabbruch. Der «Bote der Urschweiz» hatte Bezirksrätin Carole Mayor (FDP) mit der Aussage zitiert, der Bezirksrat sei angesichts der hohen Kosten von 16,5 Millionen Franken auf die Suche nach Alternativen gegangen.

In Frage kämen die Lindenhofwiese oder die Chaspersmatte. Doch diese Abklärungen sind bereits sehr weit gediehen, wie Mayor im Gespräch mit unserer Zeitung deutlich macht: «Der Bezirksrat wird an der Bezirksgemeinde vom 14. Dezember den Antrag stellen, den Verpflichtungskredit und damit ein neues Parkhaus abzulehnen.» Im März 2010 findet dann die Volksabstimmung statt.

Simon Schärer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Schwyzer Zeitung.