KÜSSNACHT: Die ganze Südumfahrung planen

Die Südumfahrung soll in einem Rutsch vom Ebnet bis ins Breitfeld geplant werden. Das bringt den Bezirk in eine gute Ausgangslage für Verhandlungen mit dem Kanton.

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Das Modell der Südumfahrung, hier der Knoten Räbmatt. Die erste Bauetappe soll vom Ebnet bis hierher führen. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Das Modell der Südumfahrung, hier der Knoten Räbmatt. Die erste Bauetappe soll vom Ebnet bis hierher führen. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Die Südumfahrung Küssnachts soll in ihrer ganzen Länge in einem einzigen Schritt geplant werden. Das wurde an der Bezirksgemeinde vom 14. April so ausgehandelt.

Dafür sollen die Stimmbürger Küssnachts am 1. Juni einen Planungskredit von vier Millionen Franken genehmigen. Geplant würde dann die gesamte Umfahrung vom Ebnet bis ins Breitfeld.

In zwei Jahren eine Vorlage über den Baukredit
Gedacht war eigentlich eine Planung in Etappen. Dafür hatte der Bezirksrat einen Kredit von 2,1 Millionen Franken verlangt. Dieser Kredit wurde am 25. November 2007 an der Urne mit 31 Stimmen Unterschied abgelehnt. Thomas Stucki reichte schon vor der November-Abstimmung beim Bezirk eine Einzelinitiative ein. Danach seien Planung und Bau der Südumfahrung nicht zu etappieren. Der Bezirksrat überarbeitete das Geschäft und überprüfte die Linienführung der Umfahrung.

Das am 1. Juni zur Abstimmung gelangende Initiativbegehren sieht nun vor, dass die Planung der Südumfahrung gesamthaft an die Hand genommen wird. Weiter ist der Bezirksgemeinde in zwei Jahren eine Vorlage über den Baukredit vorzulegen. Und je nach finanzieller Beteiligung des Kantons wird anschliessend die Südumfahrung als Ganzes oder in Etappen realisiert.

Ziel ist die Mitfinanzierung durch den Kanton
Der Bezirksrat sei überzeugt, heisst es in einer Meldung, sich so in «eine ausgezeichnete Ausgangslage für die Verhandlungen mit dem Kanton über den Kostenteiler» zu manövrieren. Noch ist die Finanzierung durch den Kanton nicht vollumfänglich gesichert.

Ziel ist, die zweite Etappe der Südumfahrung ins Strassenbauprogramm des Kantons aufnehmen zu lassen. Erst dann ist mit einiger Sicherheit mit einer Mitfinanzierung durch den Kanton zu rechnen. Zur Realisierung der Umfahrung rechnet man mit Kosten von etwa 150, bei einer zusätzlichen Überdeckung bis ins Breitfeld, mit etwa 180 Millionen Franken.

Harry Ziegler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.