KÜSSNACHT: Gerichtsentscheid : Seesicht-Deal ist steuerfrei

Ein Bauverbot auf Nachbarliegenschaften sicherte einem Grundstückbesitzer die freie Sicht auf den See. Daraus aber entstand ein Steuerstreit.

Bert Schnüriger
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Grosses Thema: Die verbaubare Seesicht. (Bild: Maria Schmid / Neue LZ)

Grosses Thema: Die verbaubare Seesicht. (Bild: Maria Schmid / Neue LZ)

Eine Liegenschaftskäuferin aus dem Kanton Schwyz war vor dem Bundesgericht in Lausanne erfolgreich. Das Gericht hat ihre Beschwerde gegen die Schwyzer Behörden gutgeheissen. Damit wird ein Liegenschaftsdeal, den die Frau machte, von der Steuer befreit.

Nur ein Kapitalgewinn

Die Frau hatte sich gegenüber drei benachbarten Liegenschaftsbesitzern nachgiebig gezeigt. Sie hatte eingewilligt, dass Bauverbote auf jenen Grundstücken aufgehoben wurden. Dafür war sie von ihren Nachbarn mit einer Attikawohnung und Tiefgaragenplätzen entschädigt worden. Die Schwyzer Steuerverwaltung taxierte dies als zusätzliches Einkommen von 2,3 Millionen Franken. Anders urteilte jetzt das Bundesgericht. Die Frau habe mit ihrem Privatvermögen einen Kapitalgewinn erzielt, der nicht der direkten Bundessteuer unterworfen sei, genau so wie etwa Gewinne beim Handel mit privaten Aktien.

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