KÜSSNACHT: Helog-Heliswiss deponiert Bilanz

Das Helikopter­unternehmen Helog-Heliswiss in Küssnacht am Rigi im Kanton Schwyz ist zahlungsunfähig und hat deshalb die Bilanz deponiert. Zwischen 30 und 40 Mitarbeiter verlieren ihren Job.

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Helog-Heliswiss-Geschäftsführer Beat Ruckli auf dem Helog-Flugfeld in Haltikon bei Küssnacht. (Archivbild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Helog-Heliswiss-Geschäftsführer Beat Ruckli auf dem Helog-Flugfeld in Haltikon bei Küssnacht. (Archivbild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Über die Konkurseröffnung entscheide der Konkursrichter in den nächsten Tagen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Als Hauptgrund nannte die Firma die Insolvenz der Helog AG. Diese sei durch «hohe, nicht einbringbare Ausstände» gegenüber ausländischen Gruppengesellschaften in Liquiditätsschwierigkeiten geraten und habe ihren Verbindlichkeiten nicht mehr nachkommen können. Angaben zur Höhe der Beträge und zu den betroffenen Firmen könnten vorerst nicht gemacht werden, sagte Geschäftsführer Beat Ruckli auf Anfrage. Nur so viel: «Bei den ausstehenden Ausständen handelt es sich um einen zweistelligen Millionenbetrag.» Brisant: Gegen die Helog-Heliswiss sei bislang nie eine Betreibung gelaufen.

Die Unternehmensleitung will nun eine gute Lösung für ihre Mitarbeiter finden. Konkretes zeichne sich ab.

Zum Flugunfall in Zell am See in Österreich mit acht Todesopfern vom 5. März 2007 sagte Ruckli, dieser sei nicht spurlos an der Betriebsrechnung vorbeigegangen. Das Unternehmen beschäftigt in der Saison 30 bis 40 Personen. Helog und Heliswiss führten den Betrieb ihrer Schwerlasthubschrauber ab Januar 2005 in der Helog-Heliswiss zusammen.

ap