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In Küssnacht startet ein Jahrhundert-Projekt

Grosser Tag für Küssnacht: Am Freitag ist der offizielle Baubeginn der Südumfahrung im Abschnitt Ebnet-Räbmatt erfolgt. Der Küssnachter Bezirksammann sprach von einem Jahrhundert-Projekt.
Symbolischer erster Wegweiser: Hier wird die Südumfahrung durchführen. (Bild: Geri Holdener)

Symbolischer erster Wegweiser: Hier wird die Südumfahrung durchführen. (Bild: Geri Holdener)

Es war ein beinahe historischer Moment, als Regierungsrat Othmar Reichmuth, Bezirksammann Michael Fuchs und Bezirksrätin Carole Mayor zusammen mit Vertretern der beteiligten Unternehmen und der Anwohner im Gebiet Ebnet den offiziellen Spatenstich für die Südumfahrung vornehmen konnten. Damit wurde die während Jahrzehnten teilweise kontrovers und politisch intensiv geführte Diskussions- und Planungsphase durch die konkrete Umsetzung abgelöst.


Der Küssnachter Bezirksammann Michael Fuchs zeigte sich erfreut, dass die Südumfahrung nun fassbar wird: «Auf diesen Moment haben wir seit langem mit Sehnsucht gewartet: Die Fertigstellung dieses Jahrhundert-Projekts wird für die Wohn- und Lebensqualität von Küssnacht einen Quantensprung bedeuten.» Zusammen mit der Verbindung Zuger-/Artherstrasse und mit den flankierenden Massnahmen im Dorfzentrum werde es möglich sein, den Verkehrsfluss in und um Küssnacht neu zu organisieren.

Gleichzeitiger Baubeginn im Norden und im Süden

Der Bau der Südumfahrung wird nun nach erfolgtem Spatenstich gleichzeitig von Norden und von Süden her in Angriff genommen. Im Bereich der Seebodenstrasse wird der Voreinschnitt für die späteren Tunnelarbeiten erstellt. Von der Artherstrasse her wird frühzeitig das Strassentrassee gebaut, um darauf den Baustellenverkehr abwickeln zu können und damit von der Schulanlage Ebnet fernzuhalten. Im Süden wird als Erstes mit dem Voreinschnitt für den Tunnel und mit dem Bau der anspruchsvollen Stützkonstruktion in der Räbmatt begonnen.

Fünf Jahre Bauzeit

Die Südumfahrung wird nach einer Bauzeit von rund fünf Jahren voraussichtlich im Jahr 2020 eröffnet werden. Bereits im Jahre 2017 wird die Verbindung zwischen Zuger- und Artherstrasse, die insbesondere den Verkehr zwischen Immensee und dem Autobahnanschluss aufnehmen wird, in Betrieb genommen. Diese Verbindung dient auch als Umfahrung während der Bauarbeiten für den Anschluss der Südumfahrung im Ebnet. Nach der Eröffnung der Südumfahrung wird der Bezirk Küssnacht flankierende Massnahmen zur Aufwertung des Dorfzentrums umsetzen. Damit wird sichergestellt, dass der Durchgangsverkehr auch tatsächlich über die Südumfahrung fährt und das Dorf entlastet wird.

pd/nop

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