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KÜSSNACHT: Ja zum Kredit für den Bau der Südumfahrung

Die Kommission Bauten, Strassen und Anlagen befürwortet den Bau der Südumfahrung Küssnacht. Sie hat die Vorlage an den Kantonsrat überwiesen.
Die Südumfahrung Küssnacht im Abschnitt Werkhof. (Bild: PD)

Die Südumfahrung Küssnacht im Abschnitt Werkhof. (Bild: PD)

Der Verpflichtungskredit über 125,77 Millionen Franken beinhaltet den Bau der Südumfahrung Küssnacht im Abschnitt Ebnet-Räbmatt, die Verbindung Zuger-/Artherstrasse und die dafür notwendigen Entwässerungsanlagen. An diesen Kosten beteiligen sich der Kanton mit 79,08 Millionen Franken und der Bezirk mit 46,69 Millionen Franken, heisst es in einer Medienmitteilung der Kommissionen des Kantonsrats.

Die Südumfahrung wird im Abschnitt Ebnet-Räbmatt auf einer Länge von 1230 Metern als zweispurige Strasse realisiert, wobei 500 Meter davon in einem Tunnel verlaufen. Die Verbindung zwischen Zuger- und Artherstrasse ist eine 300 Meter lange Strasse, die insbesondere den Verkehr zwischen Immensee und dem Autobahnanschluss aufnehmen wird. Mit der Strassenabwasserbehandlungsanlage (SABA) Giessenbach wird sichergestellt, dass die auf den neuen Strassen anfallenden Abwässer gereinigt und dosiert dem Giessenbach zugeleitet werden.

Mit dem Bau soll im Jahr 2015 begonnen werden. Die Eröffnung der Umfahrungsstrasse, die der Kernentlastung von Küssnacht dient, ist im Jahr 2020 vorgesehen. Die Verbindung Zuger-/Artherstrasse soll bereits im Jahr 2017 dem Verkehr übergeben werden.

pd/zim

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