KÜSSNACHT: Parkhaus: Baumberger macht günstige Offerte

In die Diskussion um ein neues Küssnachter Parkhaus kommt noch mehr Schwung. Dafür sorgt ein früherer Bezirksammann.

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Neben dem Küssnachter Pfarreizentrum Monséjour (rechts) sieht das Projekt von Baumberger über dem unterirdischen Parking einen offenen Platz vor. (Visualisierung pd)

Neben dem Küssnachter Pfarreizentrum Monséjour (rechts) sieht das Projekt von Baumberger über dem unterirdischen Parking einen offenen Platz vor. (Visualisierung pd)

Nächsten Montag debattiert die Küssnachter Bezirksgemeinde über einen umstrittenen Parkhausbau. Es geht um ein Parkhaus beim Monséjour, das 235 Autos Platz bieten und 16,5 Millionen Franken kosten soll. «Das ist viel zu teuer», sagt Bauingenieur Urs Baumberger, früherer Küssnachter Bezirksammann. Am Wochenende stellte er ein Gegenprojekt vor: eine ebenfalls unterirdische Parkierungsanlage für 200 Autos, die aber nur 9,5 Millionen Franken kosten soll.

Womit Baumbergers Parkhaus satte 7 Millionen Franken weniger kosten würde als das offizielle Bezirksprojekt. Baumberger sagt über das Bezirksprojekt: «Es hat eine für ein Parkhaus unnötig aufwendige Architektur.» Baumbergers Projekt soll an der Bezirksgemeinde vom nächsten Montag ebenfalls vorgestellt werden. Nun ist der Küssnachter Bezirksrat aktiv geworden. Er lässt derzeit abklären, ob eine Übeweisung für die Urnenabstimmung vom 7. März 2010 rechtlich überhaupt möglich wäre.

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.