KÜSSNACHT: Schmid wirbt in Schwyz für Milizsystem

Kurz vor seinem Rücktritt weilte Bundesrat Schmid am Samstag bei den Schwyzer Offizieren. Sie unterstützten ihn in seiner Politik.

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Bundesrat Samuel Schmid mit einem neuen Sackmesser: «Nur damit allein geht es heute nicht mehr.» (Bild Bert Schnüriger)

Bundesrat Samuel Schmid mit einem neuen Sackmesser: «Nur damit allein geht es heute nicht mehr.» (Bild Bert Schnüriger)

Bundesrat Samuel Schmid war am Samstag Ehrengast der Offiziersgesellschaft des Kantons Schwyz. An der Generalversammlung der Gesellschaft im Pfarreizentrum Monséjour in Küssnacht erwähnte der Bundesrat mit keinem Wort seine derzeitige persönliche Situation einen Monat vor dem Rücktritt.

Dafür nahmen mehrere Offiziere an der Versammlung kein Blatt vor den Mund. So kritisiert etwa Oberst Edgar Gwerder die Schwyzer Bundesparlamentarier: «Es tut mir weh, wenn ich lesen muss, wer von Euch zum Rüstungsprogramm Nein stimmte. Für dieses Resultat haben wir Euch nicht nach Bern geschickt»

Die Kraft der Miliz
«Unsere Armee wird eine Milizarmee bleiben. Davon bin ich überzeugt», sagte Schmid. Die Milizarmee leiste heute hervorragende, ja professionelle Arbeit. «Das Milizsystem trägt dazu bei, dass die Kompetenzen in der Armee in der richtigen Mischung vorhanden sind ein Grundsatz, der auch in der Wirtschaft gilt.»

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der «Zentralschweiz am Sonntag».