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KÜSSNACHT / UDLIGENSWIL: Einsprache gegen Fernwärmeleitungen

In Haltikon plant die Agro Energie Rigi ein Heizkraftwerk. Aus Küssnacht gibt es keine Einsprachen, jedoch aus Udligenswil, unter anderem gegen die kilometerlangen Leitungen.
So soll das Energiezentrum in Haltikon in Küssnacht dereinst aussehen. (Bild: pd)

So soll das Energiezentrum in Haltikon in Küssnacht dereinst aussehen. (Bild: pd)

Nach Ablauf der Einsprachefrist sind aus der Bevölkerung von Küssnacht keine Einsprachen gegen das Baugesuch für das Energiezentrum Haltikon eingegangen. Das sei ein klares Zeichen für die Unterstützung des Bauprojekts, schreibt die Agro Energie Rigi AG in einer Mitteilung.

Gegen das Baugesuch für die kilometerlangen Fernwärmeleitungen durch den ganzen Bezirk gibt es von Udligenswiler Seite her Einsprache von einer Gruppe, bestehend aus vier privaten Personen. Einsprache hatte auch die Gemeinde eingereicht, die Mehrverkehr und höhere Emissionsbelastung befürchtet (wir berichteten). Die Agro Energie Rigi AG behandle alle Anliegen mit grösster Sorgfalt und werde das Gespräch mit allen Einsprechern suchen, heisst es seitens des Betreibers. Man nehme die Bedenken aus Udligenswil sehr ernst. Die Agro Energie Rigi prüft nun, ob die ausserkantonalen Parteien rechtlich überhaupt berechtigt sind, Einsprache zu erheben.

Das 80-Millionen-Heizkraftwerk mit Wärmespeicher soll die Heizzentrale der Firma Schilliger Holz AG ersetzen, aber massiv grösser werden. Durch die Verbrennung der Holzabfälle von Schilliger sowie Altholz und Waldhackschnitzel aus der Region sollen künftig 8000 Haushalte mit Strom und über ein Fernwärmenetz 6000 Haushalte mit Wärme versorgt werden. Ziel ist es, 2015 Ökostrom zu produzieren und erste Haushalte ans Netz anzuschliessen.

rem

Hinweis: Am 22. April um 19.30 Uhr findet im Pfarreisaal in Udligenswil ein öffentlicher Informationsanlass statt.

Kilometerlange Leitungen

Das Konzept des Fernwärmenetzes Küssnacht sieht vor, dass ab dem Energiezentrum Haltikon eine Hauptleitung bis südlich der Bahnunterführung an der Haltikerstrasse geführt wird. Danach verzweigt sich das Netz in einen Hauptast zum Industriegebiet Fänn sowie einen Hauptast zum Zentrum von Küssnacht und weiter in die Quartiere entlang der Grepperstrasse. Von den Hauptleitungen zweigen diverse Erschliessungsstränge ab. Die Anzahl der Abzweigungen ist von der Nachfrage der Abnehmer abhängig. Da auch in Greppen und Immensee eine grosse Nachfrage herrscht, soll das Fernwärmenetz auch auf diese Orte schnellstmöglich ausgebaut werden. Eine Erweiterung des Leitungsnetzes in Richtung Udligenswil und Adligenswil ist zu einem späteren Zeitpunkt vorgesehen.

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