KÜSSNACHT: Verbesserungen an Lärmschutzprojekt gefordert

Der Bezirksrat hat zum Lärmschutzprojekt des Bundesamtes für Strassen eine Einsprache eingereicht. Mit verschiedenen Verbesserungen soll die Wirkung des Projekts verbessert werden.

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Immensee soll besser vor den Lärmemissionen der Nationalstrasse geschützt werden. (Bild: Google Maps)

Immensee soll besser vor den Lärmemissionen der Nationalstrasse geschützt werden. (Bild: Google Maps)

Das Lärmschutzprojekt des Bundesamtes für Strassen (Astra) sieht in Immensee eine neue Lärmschutzwand gegen Oberimmensee und die Erhöhung der bestehenden Lärmschutzwand gegen das Dorf vor. Zudem soll ein lärmarmer Belag eingebaut werden. Damit sollen wirksame Massnahmen zur Reduktion des Lärms entlang der Autobahn ergriffen werden. Da die Nationalstrasse nach der Sanierung für weitere 20 Jahre Bestand haben wird, ist es notwendig, das Lärmschutzprojekt im öffentlichen Interesse bezüglich Wirkung und Gestaltung bestmöglich umzusetzen, heisst es in einer Medienmitteilung des Bezirks Küssnacht vom Donnerstag. Im Zweifelsfall seien die Massnahmen zu Gunsten der Bevölkerung zu erweitern oder zu verbessern.

Damit dies gewährleistet wird, hat der Bezirksrat eine Einsprache eingereicht und verschiedene Verbesserungen gefordert. So sollen dem Projekt aktuellere Lärmmessungen zu Grunde gelegt und sämtliche eingezonten Gebiete in den Genuss von Lärmschutzmassnahmen kommen. Zwei aus Kostengründen wieder gestrichene Lärmschutzwände seien in reduziertem Ausmass trotzdem zu realisieren. Dort, wo Autobahn und Eisenbahn direkt nebeneinander liegen, seien die Massnahmen zwischen Astra und SBB abzusprechen.

Schliesslich erwartet der Bezirk, dass er bezüglich Art und Gestaltung der Wärmschutzwände miteinbezogen wird, damit eine optimale Lärmreduktion und die Einpassung in das Ortsbild sichergestellt sind.

pd/zim