KÜSSNACHT: Weiterhin keine Frauen an Klausjäger-Umzug

Ein Nein, und zwar ein wuchtiges, zum Antrag eines Küssnachter Klausjägers, am Umzug auch Frauen zuzulassen. Der Antragsteller wurde ausgepfiffen.

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Der Vorstand mit den neuen Iffelen. (Bild: Erhard Gick)

Der Vorstand mit den neuen Iffelen. (Bild: Erhard Gick)

«Es braucht Mut, einen solchen Antrag der Versammlung zu stellen», attestierte zumindest ein Redner an der Generalversammlung der St. Niklausengesellschaft Küssnacht. Juri Dossenbach wollte den Frauen den Weg in die Gesellschaft ebnen. Aber er wurde an der GV am Freitagabend nur ausgepfiffen.

Sein Antrag, die Niklausengesellschaft auch den Frauen zu öffnen, fand nur gerade 20 Befürworter. 720 sagten klar Nein. Somit bleibt das Küssnachter Klausjagen auch in Zukunft reine Männersache. «Klausjagen ist eine Männerangelegenheit, und sie soll es auch bleiben», sagte Vizepräsident Hanstoni Gamma für den Vorstand. Schon 1992 wurde eine Anregung, Frauen zuzulassen, von den Klausjägern niedergeschmettert. 

An der Generalversammlung im Monséjour wurde zudem der Umzugsfahrplan für den kommenden Freitagabend festgelegt. Vor allem die Iffelenträger sollen sich kompakter im Umzug bewegen. eg

Eine Männerdomäne: Das Küssnachter Klausjagen. (Archivbild)

Eine Männerdomäne: Das Küssnachter Klausjagen. (Archivbild)

Die Abstimmung fiel eindeutig aus. (Bild: Erhard Gick)

Die Abstimmung fiel eindeutig aus. (Bild: Erhard Gick)