KÜSSNACHT: Wenn Änderung, dann rasch

Noch ist unklar, wie der Bezirk mit der Ablehnung der Zonenplanänderung umgehen wird. Die Bauchefin könnte sich auch vorstellen, das Paket kleiner zu schnüren.

Sandro Portmann
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Wird laut Bezirksrätin Carole Mayor in der Entwicklung gehemmt: Küssnacht. (Bild Schwyzer Kantonalbank)

Wird laut Bezirksrätin Carole Mayor in der Entwicklung gehemmt: Küssnacht. (Bild Schwyzer Kantonalbank)

Die Vorlage sei wohl zu voll bepackt gewesen, nennt Bezirksrätin Carole Mayor einen Grund, weshalb einer Änderung beim Zonenplan nicht zugestimmt wurde. «Ich glaube wirklich, dass viele Leute einfach verunsichert waren und deshalb ein Nein in die Urne geworfen haben. Und es war ein mega umfangreiches Geschäft.» In der Vorlage waren der Zonenplan mit Ein- und Umzonungen aber auch das Baureglement sowie der Erschliessungsplan samt Reglement verpackt. Wie es damit nun weitergeht kann die Bezirksrätin noch nicht sagen. Der Bezirksrat werde nun darüber beraten. Ob es wirklich zu einem Stillstand kommt bezweifelt Mayor.

Mit Gesetz kommt Pause

«Man müsste sich nun überlegen, ob man nicht einen Anlauf nehmen müsste, der einfacher oder übersichtlicher wäre. Wir möchten dafür sicher den Fächer öffnen und die Geschäfte Einzonung, Baureglement und Aufzonung differenziert anschauen.» Wie es dies Konkret aussehen könnte, lässt sie offen. Klar seien jedoch die Rahmenbedingungen, welche die Verschärfung des Raumplanungsgesetzes mit sich bringen. «Das heisst: Wenn der Bezirksrat dann in irgendwelcher Weise über irgendwelche Einzonungen nachdenken möchte, dann müsste man rasch handeln», so Mayor. Das neue Raumplanungsgesetz des Bundes tritt nämlich bereits 2014 in Kraft. «Dann wird es eine mehrjährige Pause geben, so oder so», sagt Mayor. Sie kann sich aber auch vorstellen, die verschiedenen Bereiche zu trennen und an dem Baureglement oder den Aufzonungen weiter zu arbeiten. «Die verschiedenen Möglichkeiten gilt es nun seriös zu prüfen».

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