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KÜSSNACHT: Zauberhaftes Lichtermeer am Klausjagen

Aus der Dunkelheit traten am Donnerstagabend beim traditionellen Klausjagen 256 Iffelenträger. Sie waren nicht die Einzigen, welche die Besucher in Staunen versetzten.
Sandro Portmann
Dank der kunstvollen Infuln ist das Klausjagen in der ganzen Schweiz bekannt. (Bild: Eveline Beerkircher)

Dank der kunstvollen Infuln ist das Klausjagen in der ganzen Schweiz bekannt. (Bild: Eveline Beerkircher)

Mit einem lauten Knall brach die Dunkelheit über Küssnacht. Wo vorher noch Strassenlaternen Winkel und Wege beleuchteten, standen plötzlich Tausende Besucher in der Finsternis. Das Küssnachter Klausjagen startete am Donnerstagabend um 20.15 Uhr mit dem Umzug. Dazu wurde die Strassenbeleuchtung abgeschaltet. Bereits zuvor gellten die Peitschen durch die Nacht, während sich die Besucher einen der begehrten Plätze an der Strasse sicherten. Dutzende Stände boten ihnen warme Suppen, Hotdogs und natürlich Kaffee.

Mit 100 Jahren noch dabei

Und dann tanzten die Lichter aus der Dunkelheit hinaus Richtung Dorfkern. «Wahnsinn. Guck mal, wie die leuchten», staunte einer der Besucher. Der Umzug führte entlang der Seebodenstrasse Richtung Luzernerstrasse. Beeindruckende Infuln trugen die Männer durch die Strassen Küssnachts, die älteste davon war rund 100 Jahre alt. 17 der kunstvollen Lichterhüte waren dieses Jahr zum ersten Mal unterwegs. «Das fährt mir jedes Jahr wieder mächtig ein», sagte eine Besucherin. «Das sieht richtig toll aus», entgegnete ein anderer.

Bild: Eveline Beerkircher / Neue LZ
Bild: Eveline Beerkircher / Neue LZ
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Bild: Eveline Beerkircher / Neue LZ
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Bild: Keystone
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18 Bilder

Klausjagen 2013 in Küssnacht

1588 am Umzug beteiligt

Dann donnerten Schlag auf Schlag die Trychler vorbei. Einzelne Besucher, die noch keinen Gehörschutz montiert hatten, steckten sich den Pfropf ins Ohr. Schliesslich folgte auch der Samichlaus mit vier Schmutzlis. Drei Personen zählten die am Umzug Mitlaufenden, einer davon war Hansruedi Mathis. Laut ihm waren gestern 1588 Personen am Umzug beteiligt, 256 davon mit einer Infuln auf dem Kopf. Ausserdem waren 960 Trychler, 250 Hörner, 65 Musikanten, 9 Fackelträger und 41 Geisslechlöpfer unterwegs. Der Abend war nach Mathis ein voller Erfolg. «Das Wetter war sensationell, nicht zu kalt und nicht zu trocken.» Sein Fazit: «Es war einfach ein schöner Abend.» Im nächsten Jahr bricht das Klausjagen eine Tradition. Der Umzug 2014 wird in einer anderen Reihenfolge ablaufen. Neu werden die Klopfen, die bisher im Pulk der Trycheln und Sänten mitliefen, separat hinter dem Harst der Trycheln und Sänten mitlaufen. Dies, damit sie es leichter haben, im Takt zu bleiben, wenn im nächsten Jahr die Dunkelheit wieder mit einem lauten Knall über Küssnacht hereinbricht.

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