KÜSSNACHT: Zweiter Anlauf für einen Zonenplan

Splitting, heisst jetzt das Zauberwort für eine möglicherweise erfolgreiche Zonenplanrevision. Allerdings ist der dafür vorgesehene Fahrplan ehrgeizig und sehr eng.

Erhard Gick
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Die Küssnachter Bezirksrätin Carole Mayor. (Bild: Archiv / Neue SZ)

Die Küssnachter Bezirksrätin Carole Mayor. (Bild: Archiv / Neue SZ)

Ganz so gross dürfte der Scherbenhaufen bezüglich der am 9. Juni abgelehnten Zonenplanrevision nun doch nicht sein, wie kurz nach der Abstimmung vermutet wurde. «Wir wagen einen erneuten Vorstoss», sagt Bezirksrätin Carole Mayor, die im Bezirk Küssnacht für dieses Geschäft zuständig ist. «Wir prüfen derzeit ein Splitting der Vorlage, das verspricht Erfolg. Den meisten Gegnern, die unsere Vorlage abgelehnt haben, müssten wir eigentlich mit einer Aufteilung des Geschäftes entgegenkommen», sagt sie weiter.

Dass dieser nun eingeschlagene Weg der richtige ist, hat sich bereits an einer ersten Informationsveranstaltung am letzten Dienstagabend gezeigt. Wie Bezirksstatthalter Michael Fuchs an dieser Veranstaltung betonte, seien die Gründe für eine Ablehnung vielseitig gewesen, vor allem die Neueinzonungen wurden aber im Gesamtpaket scharf kritisiert. Mit der Ablehnung war klar ersichtlich, dass im Bezirk Küssnacht verschiedene bauliche Vorhaben vorderhand auf Eis gelegt sind. Vor allem ein verdichtetes Bauen im Dorfzentrum ist blockiert. Die Kritiker der Gesamtvorlage lenkten aber bereits an der Orientierung ein und bekräftigten das Vorgehen des Bezirksrates, das Geschäft aufzuteilen.

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