Küssnachter Schilliger will das Bündner Holz

Die Schilliger Holz AG erneuert ihr Angebot, Bündner Holz zu übernehmen. An einer Übernahme der konkursiten Mayr-Melnhof besteht kaum Interesse.

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Im Januar wird die Küssnachter Schilliger Holz AG nach dem Konkurs der Grosssägerei Mayr-Melnhof, Gespräche mit dem Bündner Waldwirtschaftsverband aufnehmen. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Im Januar wird die Küssnachter Schilliger Holz AG nach dem Konkurs der Grosssägerei Mayr-Melnhof, Gespräche mit dem Bündner Waldwirtschaftsverband aufnehmen. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Im Januar wird die Küssnachter Schilliger Holz AG erste Gespräche mit der Selva, dem Bündner Waldwirtschaftsverband zur Übernahme von Bündner Rundholz führen. Damit erneuern die Küssnachter eine Zusage, Bündner Rundholz im Fall eines Konkurses der Domat-Emser Grosssägerei Mayr-Melnhof zu übernehmen. Der Konkurs ist Mitte Dezember nach einer Kredit-Ablehnung (6,75 Millionen Franken zur Subvention des Pelletwerkes des Bündner Grossen Rate an die Mayr-Melnhof Tatsache geworden.

«Wir haben schon früher Holz im Kanton Graubünden eingekauft und wir werden das auch in Zukunft tun», betont Ernst Schilliger, Inhaber der Schilliger Holz AG. Welchen Anteil der anfallenden Bündner Rundhölzer die Firma Schilliger übernehmen kann oder wird, sei noch offen. «Dazu sind vorerst logistische Abklärungen zu treffen. Unsere Firma kauft pro Jahr rund 280'000 bis 300'000 Kubikmeter Holz ein. Dieses Holz stammt immer aus Schweizer Wäldern.», so Schilliger.

Eine Übernahme sei hingegen keine Option für die Küssnachter Grosssägerei, so Schilliger.

Erhard Gick/Neue SZ

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Schwyzer Zeitung.