KÜSSNACHTER THEATERLEUTE: Hamlet zwischen Klassik und Schwank

Die ambitionierte Laienbühne aus Küssnacht wagt sich an Shakespeares «Hamlet». Das Konzept setzt einige Glanzpunkte, besonders Musik und Kostüme überzeugen.

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Szene aus dem Stück. (Bild Adrian Stähli/Neue LZ)

Szene aus dem Stück. (Bild Adrian Stähli/Neue LZ)

Die Szenerie kommt mit wenigen Requisiten aus: Stühle und Teppiche bilden das Hauptdekor, ein Schädel und zwei Schwerter werden als vorausweisende Leitmotive immer wieder beiläufig in den Fokus gerückt. Im Zeitalter des Films wird begleitende Musik auch im Theater immer wichtiger. So werden Stimmungen durch Daniel Fraefels akustische Gitarren und den Bass wahlweise verstärkt oder karikiert, durch elektronische Verfremdungen wird ein gelungener Bogen zur Spannung zwischen Realität und Irrealität, Wahnsinn und kühl kalkulierenden Überlegungen geschlagen, die im Stück immer wieder kontrastiert werden.

Fraefel überzeugt mit der musikalischen Begleitung der Aufführung ebenso wie Ruth Mächlers teils sprechende Kostüme und das von ihr gestaltete Bühnenbild treffend sind.

Stefan Schütz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Schwyzer Zeitung.