KULTUR: Albert Koechlin Stiftung setzt auf Sehnsucht

Im Frühling 2016 wird das Thema Sehnsucht die Kulturproduktionen in der Zentralschweiz prägen. Die Albert Koechlin Stiftung hat am Dienstag bekannt gegeben, dass sie Produktionen unterstützt, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen.

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Nach dem Kulturprojekt «Sagenhaft» (Bild) lanciert die Albert-Koechlin-Stiftung das Projekt «Sehnsucht». (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Nach dem Kulturprojekt «Sagenhaft» (Bild) lanciert die Albert-Koechlin-Stiftung das Projekt «Sehnsucht». (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Seit über zehn Jahren initiiert die Albert Koechlin Stiftung thematische Kulturprojekte. Dabei tritt sie nicht als Veranstalterin auf, unterstützt aber ausgewählte Beiträge aus den verschiedensten Sparten und tritt als Koordinatorin auf.

Nach den Themen Barocker Mai (2001), die Goldenen 20er-Jahre (2005), transit09 (2009) und sagenhaft (2013) soll nun im 2016 ein Produktionspaket zum Thema Sehnsucht durchgeführt werden. Sehnsucht sei ein zukunftsorientiertes Thema, teilte die Stiftung mit. Sie sei eine innere Bewegung, die poetische und imaginative Energie freisetzen und Möglichkeiten erschliessen könne.

Durchgeführt werden soll das Kulturprojekt vom 18. April bis 29. Mai 2016 in den Kantonen Uri, Obwalden, Nidwalden, Schwyz und Luzern. Die Stiftung möchte, dass die Produktionen ein möglichst weites Spektrum umfassen (Musik, Tanz, Literatur, Theater, Performance, Film, bildende Kunst, Ausstellungen) und sich an ein breites Publikum richten.

Projekte können bis am 17. Oktober eingereicht werden. Eine Jury bestimmt dann, welche Produktionen unterstützt werden.

Hinweis: Info-Veranstaltung 13. Mai 2014 um 18.30 Uhr im Marianischen Saal in Luzern

sda/rem