KUNST: «Da gibt es gar nichts zu vertuschen»

Die kantonale Kunstausstellung in Pfäffikon findet grosse Beachtung. Nur dass die Künstler nichts für ihren Aufwand bekommen, ärgert einige von ihnen.

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Ausstellunsggestalter Joe Felchlin (links) führt durch die Kunstausstellung. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Ausstellunsggestalter Joe Felchlin (links) führt durch die Kunstausstellung. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

ach sieben Jahren wird momentan im Seedamm Kulturzentrum in Pfäffikon die Tradition der jurierten Kunstausstellung «Kunstszene Schwyz» weitergeführt. Mit der Organisation beauftragte der Kanton den Verein SchwyzKultur+. Gesprochen wurden dafür 120'000 Franken. Dass nun dieser Betrag vollumfänglich in die Organisation und den Katalog geflossen ist und nur die Kulturfachleute finanziell davon profitieren können, findet beispielsweise der Bild- und Steinhauer German Benz nicht in Ordnung.

«Jeder Künstler, der ausstellt, sollte ein Honorar bekommen, mit dem er zumindest seine Unkosten decken kann», sagt der 46-Jährige. Er weiss, dass viele Künstlerkollegen gleicher Meinung sind. Aus Angst vor künftigen Repressionen getrauten sie jedoch nicht, sich dazu zu äussern, meint Benz. Wohin sind denn diese 120'000 Franken nun tatsächlich geflossen? Rebekka Fässler, Kulturbeauftragte des Kantons, antwortet: «Da gibt es nichts zu vertuschen. Die Regierung hat drei Eckpfeiler gesetzt.» Erstens wollte man eine professionelle, externe Jury, um der Veranstaltung das nötige Gewicht zu verleihen. Dafür konnte Peter Fischer, Direktor des Kunstmuseums Luzern, und sein Team gewonnen werden. Zweitens war dem Auftraggeber ein perfekt gestalteter Katalog wichtig und drittens lag der Regierung der Bereich Kulturvermittlung am Herzen.

Daniela Bellandi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Schwyzer Zeitung.