Kurtaxen: Gespräche am runden Tisch

Am 17. Juni will die Gemeinde Ingenbohl-Brunnen ihr neues Kurtaxenreglement zur Abstimmung bringen. Eine Tourismussteuer, die von vielen sanktioniert ist, aber längst nicht allen passt.

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Die Brunner Bootsbesitzer haben signalisiert, dass sie Kurtaxe bezahlen wollen. Jetzt wird noch die administrative Umsetzung mit der gemeinde ausgehandelt. (Bild: Erhald Gick / Neue SZ)

Die Brunner Bootsbesitzer haben signalisiert, dass sie Kurtaxe bezahlen wollen. Jetzt wird noch die administrative Umsetzung mit der gemeinde ausgehandelt. (Bild: Erhald Gick / Neue SZ)

Es ist dicke Post, die manchmal auf den Bürotisch von Gemeindepräsidenten flattert. Nach dem Entscheid, im «Kurort» oder besser Tourismusort Ingenbohl-Brunnen das Kurtaxen-Reglement anzupassen, gab es bei Gemeindepräsident Albert Auf der Maur kritische Post. C. K. aus Wolfenschiessen (Name der Redaktion bekannt) reagierte in einem Brief mit: «regelrechter Bestürzung auf den neusten Verwaltungsstreich», den er kopfschüttelnd zur Kenntnis genommen habe.

Am Vorhaben wird festgehalten

An der Gemeindeversammlung wurde vor allem seitens der Bootshafenbetreiber «Nüüi Schiffig» und «Marina Fallenbach» Kritik an der Umsetzung dieser Gesetzeseinführung geübt. Vor allem der administrative Aufwand, um diese Tourismussteuer im Einzelfall einzuziehen, wurde kritisiert. «Dafür stehen Lösungen parat. Zusammen mit Brunnen Tourismus werden wir auch für die Bootsbesitzer den administrativen Aufwand in Grenzen halten können», versichert Gemeindepräsident Albert Auf der Maur. Dass die Bootshafenbesitzer zahlen wollen, haben viele von ihnen signalisiert. «Jetzt geht es darum, Details und die Umsetzung des Gesetzes für die Bootsbesitzer auszuhandeln. Das tun wir demnächst am runden Tisch», sagt Albert Auf der Maur.

Erhard Gick

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