KV-SCHULHAUS SCHWYZ: 2,7 Millionen Franken «apegmärchtet»

Der Kaufmännische Verein Schwyz wollte 6,2 Millionen für sein Schulhaus. Das löste zähe Verhandlungen aus. 3,5 Millionen Franken soll der Kantonsrat für den Kauf des Schwyzer KV-Schulhauses bewilligen.

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KV-Schulhaus an der Riedstrasse in Schwyz. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

KV-Schulhaus an der Riedstrasse in Schwyz. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Bis dieser Preis feststand, wurde fast zwei Jahre lang zwischen dem Kaufmännischen Verein (KV) Schwyz und dem kantonalen Baudepartement verhandelt. «Das ging nicht so ganz einfach», sagt Baudirektor Lorenz Bösch rückblickend. Laut der Vorlage der Regierung an den Kantonsrat wollte der Kaufmännische Verein anfänglich 6,2 Millionen Franken für sein Schulhaus. Die Steuerverwaltung habe den Wert der Schulhausliegenschaft anfänglich auf 7,5 Millionen und später auf 5,5 Millionen Franken festgelegt.

Dies sei die Ausgangslage für die Verhandlungen mit dem Kanton gewesen. Der Kanton aber verwies auf den Umstand, dass das KV-Schulhaus an der Riedstrasse in der Zone für öffentliche Bauten steht. Bösch bezeichnet den jetzt ausgehandelten Verkaufspreis von 3,5 Millionen Franken als realistisch und vertretbar. Jean-Jacques Strüby, damaliger Präsident des Vereins, sagt dazu: «Der Preis ist unter Brüdern fair. Wir hatten nicht die Absicht, hier einen absoluten Höchstpreis zu erwirtschaften. Wir wollten einen Preis, der zwischen den anfänglichen 7,5 Millionen Franken und dem Verschenken lag.»

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Schwyzer Zeitung.