LACHEN: Auengebiet Lachner Aahorn wird revitalisiert

Das Aufwertungsprojekt im Auengebiet Lachner Aahorn beinhaltet die Revitalisierung des Flussdeltas. Erste Vorarbeiten werden in den nächsten Tagen gemacht.

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Das Aufwertungsprojekt Lachner Aahorn besteht aus der Revitalisierung des Nordteils des Deltas und dem Bau verschiedener Anlagen für die Besucher. Wie es in einer Mitteilung des Umweltdepartements des Kantons Schwyz heisst, ist die Revitalisierung nötig, da durch die Kanalisierung der Wägitaler Aa keine Überflutungen im nördlichen Auenbereich mehr möglich sind. Daher habe sich ein dichter Wald entwickelt, der nicht typisch für ein Auengebiet von nationaler Bedeutung sei.

Charakteristisch für Auengebiete sind vegetationslose Kiesbänke, die relativ häufig überflutet werden sowie Bereiche mit Sträuchern, die weniger überschwemmt werden (Weichholzaue).

Rundgang, Steg und Aussichtsturm
Mit dem Revitalisierungsprojekt des Amtes für Natur, Jagd und Fischerei sollen diese typischen Zonen der Auenlandschaft wieder geschaffen werden. Laut Mitteilung wird in einem ersten Schritt ein Teil der Bäume auf dem Nordteil des Deltas entfernt. Einige inselartige Baumgruppen werden stehen gelassen. Ab Ende November wird mit Baggern das Gelände auf dem Nordteil abgetragen, damit wieder vermehrt Überflutungen stattfinden können.

Parallel zur Revitalisierung werden über den Winter auf dem Südteil des Deltas Angebote für die Besucher des Auengebietes geschaffen. Es sollen laut Umweltdepartement ein Rundgang mit Informationselementen, ein Steg über die Brachsmenbucht und ein Aussichtsturm entstehen.

ana