LACHEN: Die Bürokratie bedroht die Schule

Bürokratie und Reformitis statt Unterricht. Weniger als die Hälfte der Arbeitszeit wenden Lehrpersonen für das Unterrichten auf.

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Bildungsdirektor Walter Stählin (links) und sein wissenschaftlicher Mitarbeiter Reto Stadler, (Bild Elvira Jäger/Neue OZ)

Bildungsdirektor Walter Stählin (links) und sein wissenschaftlicher Mitarbeiter Reto Stadler, (Bild Elvira Jäger/Neue OZ)

Nur noch 42 Prozent ihrer Arbeitszeit wenden die Schwyzer Lehrpersonen für das Unterrichten auf. Dies hat eine Arbeitszeiterhebung im vergangenen Jahr gezeigt.

Der Grundsatz «Die Eltern erziehen, die Schule bildet» stimme in der Praxis nicht mehr, sagte Regierungsrat Walter Stählin (SVP) an einer Diskussionsveranstaltung der SP March. Dazu kommen weitere Zeitfresser: «Seit der Pisa-Studie im Jahr 2000 haben wir eine regelrechte Reformitis an unserer Schule», sagte Stählin.

Auch wenn die vielen Baustellen und Reformen Stählin Sorgen machen, verhindern kann er sie nicht. Zu vieles wird von aussen an die Schule herangetragen. «Manchmal sind wir nah dran, die Schule zu überfordern», sagte er. Stählins Wissenschaftlicher Mitarbeiter Reto Stadler schilderte etwa das Problem der integrierten Sonderschulung von Verhaltensauffälligen.

Elvira Jäger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Nid- und Obwaldner Zeitung.