LACHEN: Gemeinderat beerdigt den Seeuferweg

Rund um den Obersee kann man am See spazieren. Nur zwischen Lachen und Altendorf klafft eine Lücke. Sie wird sich nicht so schnell schliessen.

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Die Uferzone zwischen Lachen und Altendorf. (Bild map.search.ch)

Die Uferzone zwischen Lachen und Altendorf. (Bild map.search.ch)

Vor einem halben Jahr hatte es noch so gut ausgesehen. Der Gemeinderat nahm eine Idee von SP-Kantonsrätin Karin Schwiter auf und schrieb einen Betrag von 20'000 Franken ins Budget 2009.

Mit dem Geld sollte ein Weg für Fussgänger und Velofahrerinnen zwischen Lachen und Altendorf geplant werden. Und zwar dem See entlang, oder zumindest in Seenähe. Heute müssen sich Freizeitsportler zwischen der Lachner Kirche und der SBB-Überführung beim «Hirschen» in Altendorf auf der Zürcherstrasse durch Blech und Abgas kämpfen.

An seiner Sitzung vor einer Woche hat der Lachner Gemeinderat beschlossen, dieses Vorhaben zu beerdigen. Die 20'000 Franken werden nicht gebraucht, wie Gemeindepräsident Pit Marty auf Anfrage bestätigte.

Marty nannte zwei Gründe, die den Gemeinderat zu seinem Entscheid bewogen haben. Zum einen habe der Schwyzer Kantonsrat im April ein Enteignungsgesetz verabschiedet, das einen Fussweg am See nicht als Enteignungsgrund anerkenne. Zum andern sei der Gemeinderat zum Schluss gekommen, dass wohl kein betroffener Grundeigentümer einem Seeuferweg freiwillig zustimmen werde.

Elvira Jäger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.