LACHEN: Polizist hätte Dienstwaffe nicht zeigen dürfen

Während des Besuchs einer Gruppe Kinder des Lachner Ferienpasses auf dem Polizeposten Lachen löste sich ein Schuss aus der Dienstwaffe eines Polizisten. Diese hätte im Halfter bleiben müssen.

Drucken
Teilen
Polizist zeigt Waffe. (Symbolbild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Polizist zeigt Waffe. (Symbolbild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Dies zeigte eine polizeiinterne Untersuchung, wie der «March-Anzeiger» berichtet. Laut Polizeisprecher Florian Grossmann werden bei Ferienpass-Besuchen keine Waffen präsentiert. Das Zeigen der Polizeiwaffen entspreche nicht dem Bild, das die Polizei den Kindern vermitteln wolle.

Die Dienstpistolen der Polizei können nicht wie ältere Modelle gesichert werden. Die bewaffneten Polizisten trügen ihre Waffe deshalb immer durchgeladen – aber entspannt. Ein Schuss könne sich selbst dann nicht lösen, wenn man die Waffe auf den Boden werfe. Es brauche einen relativ grossen Druck auf den Abzug, um die Waffe auszulösen. Laut Zeitungsmeldung dürfte eine Fehlmanipulation an der Waffe vorliegen.

Beim Vorfall vor vier Wochen auf dem Polizeiposten Lachen hat sich der Schuss gelöst, als der Polizist seine Waffe gezogen hatte und in der Hand hielt. Die Kugel prallte vom Boden ab. Verletzt wurde niemand.

red