LACHNER AAHORN: Eine Weide für schottische Hochlandrinder

Der Nutzungsplan Lachner Aahorn ist weitgehend unbestritten. Nun wird als erste Massnahme eine Weide eingerichtet.

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Dereinst könnten solche Hochlandrinder auch im Lachner Aahorn zu sehen sein. (Archivbild Susanne Balli/Neue SZ)

Dereinst könnten solche Hochlandrinder auch im Lachner Aahorn zu sehen sein. (Archivbild Susanne Balli/Neue SZ)

Der Nutzungsplan Lachner Aahorn lag vom 14. November bis zum 15. Dezember öffentlich auf. Während dieser Zeit sind drei Einsprachen aus Fischerei-kreisen gegen die ganzjährige Sperrung der Wasserzone für die Sportfischerei eingegangen. Wie das Umweltdeparte-ment des Kantons Schwyz mitteilt, wären die Sportfischer mit einer Sperrung während der Vogelbrutzeit (1. März bis 15. Juli) einverstanden.

Die übrigen Änderungen des Nutzungsplanes seien unbestritten. Die Behandlung der eingegangenen Einsprachen ist momentan in Gang. Um mit ersten Umsetzungsarbeiten beginnen zu können, setzt das Umweltdepartement den revidierten Nutzungsplan – mit Ausnahme der Bestimmungen zur Wasserzone – mit der Publikation im Amtsblatt vom 27. Februar in Kraft.

Leichter und weniger krankheitsanfällig
Als erste Massnahme ist laut Mitteilung auf der Südseite des Deltagebietes eine Weide für schottische Hochlandrinder geplant. Damit solle die Artenvielfalt auf der Fläche erhalten und die Verschilfung eingedämmt werden. Schottische Hochlandrinder eignen sich besonders für die Beweidung, da sie leichter sind als einheimische Rinder und dadurch weniger Trittschäden im feuchten Gebiet verursachen. Zudem seien sie weniger krankheitsanfällig, heisst es weiter.

Nebst den Vorteilen der Weide für die Flora soll der Weidezaun auch das unberechtigte Betreten der geschützten Bereiche verhindern, heisst es weiter.

Aussichtsturm und Rundgang geplant
Das Umweltdepartement beabsichtigt, im Herbst mit weiteren Umsetzungsarbeiten im Lachner Aahorn zu beginnen. Geplant sind weiter ein Aussichtsturm und ein Rundgang mit Holzsteg und Informationselementen. Der Nordteil des Deltas soll zudem revitalisiert werden.

ana