Lachner Aahorn mit einer positiven Bilanz

Mit der Auenrevitalisierung, dem Besuchersteg und dem Aussichtsturm wurde das Lachner Aahorn aufgewertet. Nach einem Jahr zeigen sich die Projektverantwortlichen mit dem Ergebnis zufrieden.

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Revitalisierter Bereich im Aahorn. (Bild: PD)

Revitalisierter Bereich im Aahorn. (Bild: PD)

Im Rahmen des Aufwertungsprojektes Lachner Aahorn wurde die natürliche Dynamik im Nordteil des Deltas wieder hergestellt. Das Gelände wurde soweit abgesenkt, dass wieder regelmässig Überflutungen des Deltabereiches stattfinden können. Zudem wurden der Damm entfernt und der Wuhrkopf gesichert. Ein Jahr nach der Eröffnung könne festgestellt werden, dass bereits eine rege Dynamik im Nordteil des Deltas eingesetzt hat, schreibt das Amt für Natur Jagd und Fischrei des Kantons Schwyz in einer Mitteilung.

So hätten sich beispielsweise ausgedehnte Kiesbänke gebildet, welche typisch für eine natürliche Aue sind und vor der Revitalisierung nur noch vereinzelt vorkamen. Erste Beobachtungen nach der Revitalisierung hätten gezeigt, dass sich wieder regelmässig Eisvögel und Wasserrallen im Gebiet aufhalten.

Verbote werden teilweise missachtet

Der neue Aussichtsturm sowie der Steg über die Brachsmenbucht würden sich einer grossen Beliebtheit erfreuen, heisst es in der Mitteilung weiter. Neben diesen Attraktionen sei das Betretverbot im Deltabereich ebenfalls ein unverzichtbares Element der Besucherlenkung im Aahorn. Leider werde dieses Verbot trotz klarer Signalisation immer wieder missachtet, was Störungen für die empfindliche Vogelwelt mit sich bringe. Zudem setze man sich durch das Betreten des Deltabereiches einer grossen Gefahr aus, da die Wägitaler Aa aufgrund der Stromproduktion sehr schnell anschwellen und Personen mitreissen kann.

Des weiteren habe es wiederholt Vandalismus an den Informationstafeln gegeben. Insgesamt könne aber festgestellt werden, dass sich die grosse Mehrheit der Besucher an die Regeln hält und solche Übertretungen verurteilt.

Sofortmassnahmen zum Uferschutz

Beobachtungen haben gezeigt, dass die Wägitaler Aa im Bereich des Aussichtsturmes den bestehenden Damm leicht erodiert hat. Der betroffene Uferabschnitt muss gesichert werden. Deshalb werden Mitte Dezember während 2 bis 3 Tagen Baumaschinen im Aahorn anzutreffen sein.

pd/zim