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LANDWIRTSCHAFT: Kommission will Direktzahlungen beibehalten

Den Schwyzer Bauern sollen weiterhin kantonale Beiträge für die Bewirtschaftung von Steilhängen und das umweltschonende Güllen ausgerichtet werden, obwohl der Bund neu dafür aufkommt. Dies hat die vorberatende Parlamentskommission entschieden.
Das Güllen mit Schleppschläuchen soll nach Ansicht der Parlamentskommisssion weiterhinz zu Teilen vom Kanton unterstützt werden. (Bild: Archiv Neue LZ)

Das Güllen mit Schleppschläuchen soll nach Ansicht der Parlamentskommisssion weiterhinz zu Teilen vom Kanton unterstützt werden. (Bild: Archiv Neue LZ)

Im April wird der Kantonsrat das revidierte Landwirtschaftsgesetz beraten. Dabei geht es darum, die Direktzahlungen an die Landwirte den neuen Vorgaben des Bundes anzupassen.

Der Regierungsrat macht in seiner Vorlage zwei Änderungsvorschläge, die in der Vernehmlassung umstritten gewesen waren. Nun gibt es auch Gegenwind von der vorberatenden Kommission, wie aus deren Mitteilung vom Dienstag hervorgeht.

Streichen will der Regierungsrat die kantonalen Steillagenbeiträge, dies weil der Bund neu an die betroffenen Bauern Beiträge zahlt, die höher waren als die heutigen Bundes- und Kantonsbeiträge zusammen. Zudem hatte der Kantonsrat bereits im Rahmen eines Sparpaketes diese Massnahme vorgesehen.

Trotzdem sprach sich die vorberatende Parlamentskommission mit sieben zu drei Stimmen für die Beibehaltung der kantonalen Beiträge aus. Die aufwendige Mehrleistung der Bauern müsse noch besser abgegolten werden, teilte sie mit.

Aufheben will die Kantonsregierung auch die kantonalen Beiträge, mit denen ein Güllen mit Schleppschläuchen gefördert wird. Dies sei neu eine Bundesaufgabe und nicht mehr eine gemeinsame Aufgabe von Bund und Kantonen, lautet ihre Begründung.

Allerdings erhalten die Bauern pro Hektare Düngung nur noch 30 statt 45 Franken. Die Parlamentskommission findet mit sechs zu vier Stimmen, dass die kantonalen Beiträge in der Höhe von 20 Prozent des Bundesbeitrages weitergeführt werden sollen. (sda)

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