Laubfrösche erfolgreich wieder angesiedelt

Die Stiftung Lauerzersee und der Natur- und Tierpark Goldau lancierten gemeinsam ein Projekt zur Wiederansiedlung der Laubfrösche am Lauerzersee – mit Erfolg. Die stark bedrohten Amphibien waren zuvor aus der Gegend verschwunden.

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Das Wiederansiedlungsgebiet Sägel am Lauerzersee. (Bild: pd)

Das Wiederansiedlungsgebiet Sägel am Lauerzersee. (Bild: pd)

In freier Natur gehört der Laubfrosch zu den am stärksten bedrohten Amphibienarten der Schweiz. Die kleinen Kletterkünstler benötigen Auenwälder und ausgedehnte Feuchtgebiete zum Überleben, doch die meisten dieser Lebensräume wurden seit Mitte des 20. Jahrhunderts verbaut oder durch intensive Landwirtschaft akut bedroht. Die Folge: Die Zahl der Laubfrösche ist in den letzten Jahrzehnten in der Schweiz dramatisch zurückgegangen.

Das Naturschutzgebiet Sägel als Laubfroschparadies

Damit das Rufkonzert der Laubfrösche wieder vermehrt zu hören ist, riefen die Stiftung Lauerzersee und der Natur- und Tierpark Goldau vor fünf Jahren ein Projekt zur Wiederansiedlung des Laubfroschs im Sägel am Lauerzersee ins Leben. Dieses Projekt war die Konsequenz mehrerer zuvor getroffener Massnahmen: In den ersten Jahren wurde das Gebiet um den Lauerzersee bereits aufgewertet. Unter anderem wurden Laichgewässer im Mündungsdelta der Steineraa und im Naturschutzgebiet Sägel geschaffen, heisst es in einer Medienmitteilung des Natur- und Tierparks Goldau. Diese Biotope bieten ideale Lebensbedingungen für Laubfrösche.

pd/zim

Das Wiederansiedlungsgebiet Sägel am Lauerzersee. (Bild: pd)

Das Wiederansiedlungsgebiet Sägel am Lauerzersee. (Bild: pd)