LEBENSMITTELKONTROLLE: Schinken im Test: Grossteil fällt durch

Zu viele Bakterien und zu viel Wasser: Die Urkantone müssen die Hälfte der Stichproben beanstanden – nicht zum ersten Mal.

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Die Zahl der beanstandeten Schinkenproben ist stark angestiegen. (Symbolbild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Die Zahl der beanstandeten Schinkenproben ist stark angestiegen. (Symbolbild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Die Resultate des Schinkentests in den Kantonen Uri, Schwyz, Nid- und Obwalden sind aus Sicht der Konsumenten beunruhigend. Die 2009 durchgeführten Stichproben des Laboratoriums der Urkantone zeigen, dass gewisse Produzenten die Hygienevorschriften beim gekochten Schinken nicht einhalten. Auch im Kanton Luzern wurden vergangenes Jahr wegen Keimen 38 Prozent der Proben beanstandet.

Dem Laboratorium fiel weiter negativ auf: Die hohen Wasserwerte im Schinken in mehr als einem Drittel der Fälle. Sie lassen auf eine bewusste Täuschung schliessen: «Für die Konsumenten ist es nicht möglich, einen zu hohen Wassergehalt festzustellen. Anscheinend nutzen dies gewisse Produzenten aus», sagt Josianne Walpen von der Stiftung für Konsumentenschutz.

Gekochter Schinken sorgt nicht zum ersten Mal für Schlagzeilen. Bereits in den Jahren 2005 bis 2007 wurden 36 und 47 Prozent der Proben beanstandet.

Jan Flückiger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.