Lehrer forden mehr Lohn und weniger Lektionen

Der Lohn der Zentralschweizer Lehrerinnen und Lehrer ist in den letzten Jahren gestiegen. Dennoch sind die Lehrerverbände unzufrieden.

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Schweizer Lehrkräfte wollen für ihre Arbeit besser bezahlt werden. (Bild: Keystone)

Schweizer Lehrkräfte wollen für ihre Arbeit besser bezahlt werden. (Bild: Keystone)

Mindestens 6 Prozent mehr Lohn, einen jährlichen Teuerungsausgleich und eine gesetzlich verankerte Lohnentwicklung: Das fordert der Dachverband der Schweizer Lehrerinnen und Lehrer. In der Zentralschweiz sind diese Forderungen – zumindest teilweise – bereits erfüllt. So erhalten die Lehrpersonen im Kanton Schwyz bereits jetzt eine jährliche Teuerungszulage sowie einen regelmässigen Stufenanstieg in eine höhere Lohnstufe.

Der Verband Lehrerinnen und Lehrer Schwyz (LSZ) hat kürzlich eine Lohnerhöhung von 3 Prozent gefordert. Zudem fordern die Schwyzer Lehrpersonen, dass Klassenlehrer zur Entlastung eine Lektion weniger unterrichten sollen.

Auch die Lehrer im Kanton Luzern würden sich mit einem um 3 Prozent höheren Lohn zufriedengeben, sagt  Annamarie Bürkli, Präsidentin des Luzerner Lehrerinnen- und Lehrerverbands (LLV). Wie für ihre Kollegen aus Schwyz ist für Bürkli eine Lohnerhöhung nicht alles: «Es braucht bessere Arbeitsbedingungen. Erst wenn das ganze Paket stimmt, nimmt der Lehrermangel ab und die Qualität dafür zu.» Auch die Luzerner Lehrerinnen und Lehrer fordern weniger Lektionen. Der Kanton ist mit einer schrittweisen Entlastung von einer zusätzlichen Lektion entgegengekommen.

Die Zuger Lehrpersonen hätten zwar immer einen jährlichen Teuerungsausgleich erhalten, «aber bei den Nominallöhnen hinken wir dem Schweizer Anstieg der Nominallöhne um 8 Prozent hinterher», sagt Barbara Kurth, Co-Präsidentin des Lehrerinnen- und Lehrervereins des Kantons Zug (LVZ). Von der ursprünglich geforderten Erhöhung der Grundlöhne um 10 Prozent habe der Kanton Zug vor vier Jahren – bei allen Angestellten im öffentlichen Sektor – 2 Prozent mehr Lohn gebilligt. Die Differenz von 7 bis 8 Prozent muss laut Kurth «dringend bereinigt werden».

Alexander von Däniken

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