LEICHENFUND KÜSSNACHT: Baufirma Christen trauert um Mitarbeiter

Auf einer Baustelle in Küssnacht ist am Donnerstagmorgen ein 66-jähriger Arbeiter tödlich verunglückt. Bei der Baufirma Christen ist man tief betroffen.

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Angela Hess-Christen kondoliert den Angehörigen. (Bild: TeleZüri)

Angela Hess-Christen kondoliert den Angehörigen. (Bild: TeleZüri)

Es gebe keine Hinweise auf eine Dritteinwirkung, sagte ein Sprecher der Schwyzer Kantonspolizei zum Leichenfund am Donnerstagmorgen auf der Baustelle hinter dem Denner in Küssnacht. Der Mann war zum Arbeitsbeginn um 07.00 Uhr im Treppenhaus von Bauarbeitern entdeckt worden. Zu der Art der Verletzungen machte die Kapo keine Angaben. Zur Klärung der Todesursache wurde der Leichnam ins Institut für Rechtsmedizin nach Zürich überführt.

Beim Verstorbenen handelt es sich um einen 66-jährigen Mitarbeiter der Küssnachter Baufirma Christen. Er war pensioniert, feierte am Vorabend im Dorf Geburtstag. Der Mann half aber noch gerne aus und machte auf der Baustelle morgens und abends Schliessdienst. Seine Kollegen entdeckten ihn schwerverletzt im Rohbau, für den 66-Jährigen kam jedoch jede Hilfe zu spät. Bei der Baufirma Christen reagierte man tief betroffen auf die traurige Nachricht. In einem Interview auf TeleZüri spricht die Geschäftsleitung den Angehörigen ihr Beileid aus.

Der Kriminaltechnische Dienst der Kapo hatte im Eingangsbereich des Neubaus einen Sichtschutz und ein Zelt zur Spurensicherung aufgestellt. Mitarbeiter in Schutzanzügen untersuchten das Treppenhaus. Die Einsatzleitung der Polizei hatte sich beim Rigimärt eingerichtet. Auf dieser Höhe war die Siegwartstrasse abgeriegelt. gh

Einsatzkräfte des Kriminaltechnischen Dienstes auf der Baustelle. (Bild: Geri Holdener / Bote der Urschweiz)

Einsatzkräfte des Kriminaltechnischen Dienstes auf der Baustelle. (Bild: Geri Holdener / Bote der Urschweiz)

Kontrollgang rund um den Rohbau. (Bild: Geri Holdener, Bote der Urschweiz)

Kontrollgang rund um den Rohbau. (Bild: Geri Holdener, Bote der Urschweiz)

Die Einsatzleitung hat sich beim Rigimärt eingerichtet. (Bild: Geri Holdener / Bote der Urschweiz)

Die Einsatzleitung hat sich beim Rigimärt eingerichtet. (Bild: Geri Holdener / Bote der Urschweiz)

Die Spurensicherung hat im Eingangsbereich der Baustelle ein Schutzzelt aufgestellt. (Bild: Geri Holdener / Bote der Urschweiz)

Die Spurensicherung hat im Eingangsbereich der Baustelle ein Schutzzelt aufgestellt. (Bild: Geri Holdener / Bote der Urschweiz)

Der weiträumige Sichtschutz. (Bild: Geri Holdener, Bote der Urschweiz)

Der weiträumige Sichtschutz. (Bild: Geri Holdener, Bote der Urschweiz)

Absperrung auf der Siegwartstrasse. (Bild: Geri Holdener / Bote der Urschweiz)

Absperrung auf der Siegwartstrasse. (Bild: Geri Holdener / Bote der Urschweiz)

Das Medieninteresse ist gross. (Bild: Geri Holdener / Bote der Urschweiz)

Das Medieninteresse ist gross. (Bild: Geri Holdener / Bote der Urschweiz)

Das Gebiet ist weiträumig abgesperrt. (Bild: Geri Holdener / Bote der Urschweiz)

Das Gebiet ist weiträumig abgesperrt. (Bild: Geri Holdener / Bote der Urschweiz)

Grosse Polizeipräsenz im ganzen Gebiet. (Bild: Geri Holdener / Bote der Urschweiz)

Grosse Polizeipräsenz im ganzen Gebiet. (Bild: Geri Holdener / Bote der Urschweiz)

Die Polizei lässt niemanden in die Nähe. (Bild: Geri Holdener / Bote der Urschweiz)

Die Polizei lässt niemanden in die Nähe. (Bild: Geri Holdener / Bote der Urschweiz)